Prüflinge beim Aufbau eines WasserwerfersAlle Jugendfeuerwehrangehörige lernen während einer Vielzahl an Übungen und Unterrichtseinheiten die Grundlagen, die ein Feuerwehrmann später im Einsatz wissen und können muss. Dabei werden sie mit der Handhabung und den Verwendungsmöglichkeiten von Ausrüstungsgegenständen vertraut gemacht. Abläufe und Aufgabenverteilungen in Einsätzen gehören ebenfalls zum Ausbildungsprogramm. Ihr erworbenes Wissen und ihre Fähigkeiten, wollten am vergangenen Samstag über sechzig Jugendliche aus dem ganzen Landkreis Karlsruhe in Staffort bei der Abnahme der Jugendflamme Stufe zwei und drei unter Beweis stellen.

Die Jugendflamme ist ein Ausbildungsnachweis, welcher sich in drei Teile gliedert. Die Stufe eins wird innerhalb der Jugendfeuerwehren von den Jugendwarten abgenommen. Zwei und drei werden dagegen auf Landkreisebene von dem Kreisjugendfeuerwehrwart abgeprüft.

Jugendfeuerwehrmitglieder bei der Beantwortung der PrüfungsfragenIn Staffort wollten acht Gruppen die Stufe zwei bewältigen, darunter auch drei Teams aus Stutensee. Dafür mussten die Kandidaten zwei Aufgabenbereiche bewältigen: Im technischen Teil konnten die Jugendlichen z.B. einen Wasserwerfer aufbauen. Die Schiedsrichter achteten dabei auf die Einhaltung der Unfallverhütungsvorschriften, die richtige Handhabung der Gerätschaften sowie auf den mannschaftlichen Zusammenhalt. Im Bereich Feuerwehrwissen galt es zwei Runden des ABC-Spiels zu bestehen. Dabei musste jeder zwei Karten ziehen, welche mit einem Buchstaben bedruckt sind. Dann war ein Ausrüstungsgegenstand eines Feuerwehrfahrzeugs mit dem gleichen Anfangsbuchstaben auszuwählen. Schließlich musste den Schiris die Handhabung, die Verwendungsmöglichkeit und die besonderen Merkmale beschrieben werden. Hatte man auch diese Aufgabe bestanden, war man am Ziel und musste nur noch auf die Verleihung warten.

Teilnehmer bei der Prüfung ihrer Erste-Hilfe-KenntnisseFür die Stufe drei, an der zwei Gruppen teilnahmen, war die Voraussetzung das Bestehen der beiden vorigen Stufen sowie die erfolgreiche Teilnahme an der Jugendleistungsspange. Am Tag der Abnahme musste dann ein möglichst fehlerfreier Schaumangriff gezeigt werden. Die Kenntnisse im Bereich erster Hilfe wurden ebenfalls abgefragt. Schließlich musste ein öffentlichkeitswirksames Projekt präsentiert werden.

Vertreter aus Politik und Feuerwehr bei der Verleihung der UrkundenBevor die begehrten Abzeichen an die Jugendlichen verliehen wurden, lobte Kreisjugendfeuerwehrwart Bastian Grossmann das Engagement und die Leistung der Jugendlichen in einer kurzen Ansprache. Oberbürgermeister Klaus Demal hob die Bedeutung der Jugendflamme als Möglichkeit für die Jugendlichen ihr Können unter Beweis zu stellen und die davon ausgehende Motivation hervor. Der stellv. Kreisfeuerwehrverbandsvorsitzende Martin Kackschies beglückwünschte die Jugendlichen und wünschte ihnen für die zukünftig zu erbringenden Leistungen alles Gute. Unter dem Beisein der drei Redner, Bürgermeister Dr. Matthias Ehrlein, dem stellv. Kreisbrandmeister Klaus Meyer sowie weiterer Ehrengäste aus den Reihen der Feuerwehr und der Politik verkündete der Fachgebietsleiter Wettbewerbe Klaus Klostermann, dass alle Jugendlichen bestanden haben. Anschließend wurde den Jugendlichen ihr neues Abzeichen angesteckt und sie konnten stolz ihren Betreuern zeigen. Mit Blaulicht und Martinshorn verabschiedeten sich die Jugendfeuerwehren von Staffort als Ort ihres Erfolgs.

Die Feuerwehr Stutensee gratuliert Fabian Migat, Mate Maslarda, Manuel Mukkenfuß, Damian Pfettscher, Maximilian Weinem, Michael Weng Raphael Frisch aus Blankenloch; Marius Biebsch, Daniel Dietl, Sven Schulz und Yannick Wurtz aus Spöck und Tim Fraunholz, Marcel Jung, Otto Hochbaum, Nicolai Tschuch aus Staffort, zur bestanden Jugendflamme Stufe 2.

Zum Schluss geht ein großes Dankeschön an die Abteilung Staffort für die gelungene Ausrichtung der Veranstaltung sowie an alle, die zum Gelingen der Veranstaltung beigetragen haben.