Überquerung in einer KorbschleiftrageAm Samstagmorgen trafen sich die Jugendlichen der Gruppe ab 10 Jahren gegen 9.30 Uhr am Feuerwehrhaus zum diestägigen Aktionstag. Übungsinhalt sollten verschiedene Arten der Flussüberquerung sein, auf die nun im Verlaufe eines ganzen Tages gründlicher eingegangen werden sollte, als es im deutlich kürzeren Zeitraum eines Übungsabends unter der Woche der möglich gewesen wäre.

Nachdem sich die Kameraden und Kameradinnen umgezogen und noch vorsorglich mit Regenjacken ausgerüstet hatten, traten alle gemeinsam die Anfahrt zum Übungsort an der Pfinz an. In Teamwork und mit Hilfe von zwei Kettenzügen wurden zwei Stahlseile parallel übereinander gespannt, wobei an jeder Flussseite ein kräftiger Baum als Anschlagpunkt diente.

Bei der Flussüberquerung ist vorallem Teamarbeit gefragt.Noch während des Aufbaus wurde die Gruppe von Herrn Ortsvorsteher Ludwig-Wilhelm Heidt besucht, der sich selbst vom fleißigen Treiben der Jugendfeuerwehr an der Pfinz überzeugen wollte. Zur Überquerung wurde nun zuerst der Transport einer Person in einer Korbschleiftrage erprobt. Hierzu war wieder die Zusammenarbeit aller nötig, um die Trage, an beiden Enden jeweils mit einem Seil versehen, auf die gegenüberliegende Flussseite zu ziehen. Bei der zweiten Variante war schon deutlich mehr Mut gefragt. Denn hierzu musste der Fluss seitwärts, über das untere Seil gehend, überwunden werden.

Überquerung zu FußBegeistert ließ es sich dennoch keiner der Beteiligten nehmen, einmal Selbst beide Varianten auszuprobieren. Selbstverständlich wurden die Jugendlichen mit einer Absturzsicherung gegen den Fall eines etwaigen Herausfallens oder Abrutschens gesichert, sodass dabei der Spaß nicht wortwörtlich ins Wasser fallen konnte.

Am Mittag gegen 13 Uhr kehrten die Übungsteilnehmer gerade noch von einem Regenschauer überrascht zum Feuerwehrhaus zurück, um gemeinsam zu Mittag zu essen. Im Anschluss sollte das Programm ursprünglich mit einer Überquerung mithilfe von Steckleitern fortgeführt werden, was jedoch bedingt durch das Wetter verschoben werden musste. Stattdessen wurde nun der Gruppenraum kurzerhand mittels Beamer und Leinwand zum Kinosaal umfunktioniert. So fand der Aktionstag beim gemeinsamen Filmschauen seinen heiteren Abschluss.

Die Jugendfeuerwehr bedankt sich bei allen Beteiligten, die zum Gelingen des Tages beigetragen haben.