Berichte

Bundesweiter Warntag 2022

Brände, Extremwetter, Trinkwasserverunreinigung oder andere Gefahren: Die zeitnahe Warnung und Alarmierung der Bevölkerung bei Krisen und Katastrophen stellt einen wesentlichen Bestandteil der kommunalen Notfallplanung dar. Zur Sicherstellung der Funktionsfähigkeit der Warninfrastruktur werden beim Warntag 2022 am Donnerstag, 8. Dezember, bundesweit ab 11 Uhr probeweise verschiedene Warnsysteme sowie die Sirenen ausgelöst. Auch der Landkreis Karlsruhe nimmt an diesem Test teil und alarmiert die Einwohnerinnen und Einwohner, um für den Ernstfall zu üben. Beim Warntag wird zudem Cell Broadcast zum ersten Mal getestet. Cell Broadcast ist eine Warnnachricht, die direkt aufs Handy geschickt wird.

Mit der Anbindung an das Modulare Warnsystem des Bundes (MoWaS) hat sowohl der Landkreis Karlsruhe, als auch die Integrierte Leitstelle Karlsruhe die Möglichkeit, die Einwohnerinnen und Einwohner innerhalb kürzester Zeit zu warnen. In allen Kommunen kann auf die Warninfrastruktur des Systems zurückgegriffen werden. Hierzu zählen zum Beispiel Radio, Fernsehen, Notfallbenachrichtigungen über das Handy und Warn-Apps wie NiNA. 

Neben dem Testlauf der verschiedenen Warnkanäle aus MoWaS, werden auch die Sirenen in den Gemeinden ausgelöst. 26 der 32 Kommunen im Landkreis verfügen über solche Anlagen, die an diesem Tag zu hören sein werden. Der Alarm der Sirenen erfolgt in zwei Stufen: zunächst mit dem Signal „Warnung der Bevölkerung“ durch einen einminütigen auf- und abschwellenden Ton und danach mit einem einminütigen Dauerton als Signal für „Entwarnung“. Aus technischen Gründen kann es zu Verzögerungen und Abweichungen in den einzelnen Gemeinden kommen. (Text: LKKA, Bilder: BBK)

Weitere Informationen sind auf den Seiten www.Warnung-der-Bevoelkerung.de oder www.bbk.bund.de enthalten.

Erfolgreicher Abschluss des Jugendgruppenleiter-Lehrgangs für 4 Stutenseer Jugendgruppenleiter

An zwei Wochenenden in diesem Herbst, vom 21. bis 23.10. und vom 18. bis 19.11.2022, fanden die beiden Ausbildungsteile des diesjährigen Jugendgruppenleiter-Lehrgang des Landkreises Karlsruhe statt. 

Im ersten Teil gab es intensive und interessante Lerneinheiten zur Rolle des Jugendgruppenleiters, sowie zu den Herausforderungen und Zielsetzungen der Jugendarbeit. Wissensbausteine zu Kommunikation und Gruppenpädagogik wurden ebenso vermittelt, wie insbesondere die praktische Anleitung zur Präsentation und Gestaltung von Gruppenstunden und Ideenfindung für die Jugendarbeit.

Der zweite Teil griff die Inhalte aus Teil 1 auf und vertiefte das Wissen zu Teambildungsmaßnahmen mit viel Input zu Kooperationsspielen und Teamübungen. Diese boten eine gute Abwechslung zu den doch recht trockenen Lerneinheiten aus dem Fachgebiet rechtliche  Rahmenbedingungen und Kinder-und Jugendhilfegesetz.

Die Aufgabe eines Jugendgruppenleiters ist von großer Verantwortung geprägt und so war es wichtig, auch explizit darauf einzugehen, wie mögliche Anzeichen von Kindeswohlgefährdung richtig zu deuten und wie entsprechend korrekt zu handeln sei. Darüber hinaus wurde gemeinsam erarbeitet, wie mit herausfordernden Situationen in der Gruppe umzugehen ist.

Praktische Anleitung, Bausteine der Jugendarbeit mit inhaltlichem Tiefgang, Methodenkompetenz: Mit dem neuerlernten Wissen aus den beiden abwechslungsreichen Lehrgangswochenenden im Gepäck, bei dem auch der Spaß nicht zu kurz kam, sind nun 17 frischgebackene Jugendgruppenleiter bestens gerüstet für die verantwortungsvolle und wichtige Aufgabe in der Feuerwehrnachwuchsarbeit.

Wir gratulieren ganz herzlich unseren 4 Jugendgruppenleitern der Freiwilligen Feuerwehr Stutensee
Nadine Mommsen, Fabian Bresnik, Pascal Giraud und Nico Herrmann zum bestandenen Lehrgang 

sowie allen 13 weiteren Kameradinnen und Kameraden der Freiwillen Feuerwehren Bruchsal Abt. Heidenheim und Untergrombach, Bretten Abt. Ruit, Kraichtal Abt. Menzingen, Malsch Abt. Malsch, Ubstadt-Weiher Abt. Zeutern, Oberhausen-Rheinhausen Abt. Oberhausen, Pfinztal Abt. Söllingen sowie Karlsdorf-Neuthard.

Abnahme der Jugendflamme Stufe 1 und 2 in Stutensee

Am vergangenen Samstag haben 19 Kinder die Jugendflamme 1 und 10 Jugendliche die Jugendflamme 2 absolviert.

Bei der Jugendflamme 1 mussten die Mädchen und Jungen insgesamt sechs Aufgaben bewältigen. Zum einen wurde den Kindern ein Szenario bildlich vorgegeben und sie mussten einen Notruf unter Berücksichtigung der „Fünf Ws“ (Wer ruft an?, Was ist passiert? Wo ist es passiert? Wie viele Verletzte? Warten auf Rückfragen!) absetzten. Ein Standrohr musste gesetzt und drei Knoten nach Wahl angefertigt werden. Außerdem musste ein Löschangriff ab dem Verteiler aufgebaut werden und die Grundlagen der Erste Hilfe wurden abgefragt. Jede Jugendfeuerwehr muss zusätzlich noch eine freie Aufgabe stellen. Hier hat man sich für die Überprüfung eines Fahrrads auf Verkehrssicherheit entschieden. Bei allen Teilaufgaben wurde deutlich, dass sich die Teilnehmer sehr gut auf den Abnahmetag vorbereitet hatten und das Gelernte gut beherrschten.

Bei der Jugendflamme 2 musste zunächst ein Standrohr nach allen Vorgaben richtig gesetzt werden und ein Feuerwehrfahrzeug, wie in einem Einsatz, gegen den fließenden Verkehr abgesichert werden. Als dritte Aufgabe mussten die Kinder eine Saugleitung aufbauen, um Wasser aus offenen Gewässer anzusaugen. Bei der letzten Aufgabe mussten die Kinder das sogenannte ABC-Spiel bestehen. Bei dem Spiel zieht man zwei Buchstaben und muss dann die Geräte in einem Feuerwehrauto finden, welche mit diesen Buchstaben beginnen. Doch damit nicht genug, sie mussten dann noch Einsatzmöglichkeiten und Handhabung erklären.

Nach ein paar Stunden verkündeten die Stadtjugendwartin Mona Banspach und der Fachgebietsleiter Wettbewerbe des Landkreises Karlsruhe Markus Fischer, dass alle teilnehmenden Kinder die Jugendflamme 1 und 2 bestanden haben. Die Oberbürgermeisterin Petra Becker und Kommandant Gregor Peters beobachteten die Abnahme und lobten die Leistung der Kinder und dankten den Betreuern und Helfern für die gelungene Abnahme.

22 neue Feuerwehrangehörige als Sprechfunker ausgebildet – Gerald Seitz als langjähriger Ausbilder für Sprechfunker verabschiedet!

Wie führe ich ein Funkgespräch? Was sind denn eigentlich Koordinaten und wie verwende ich diese? Wie bediene ich ein Funkgerät und was hat es mit den Bandlagen auf sich? 

Alle diese Themen und noch einige andere kamen auf die Teilnehmerinnen und Teilnehmern des Sprechfunkerlehrganges 2022 im Unterkreis „Untere Hardt“ zu. Der Lehrgang begann am Samstag, den 5. November 2022 bei der gastgebenden Freiwilligen Feuerwehr Graben-Neudorf im Feuerwehrhaus Neudorf. Aufgrund der auf den darauf folgenden Samstag terminierten Stabsrahmenübung, musste der zweite geplante Lehrgangssamstag entfallen und eine Notlösung mit einem weiteren Unterrichtsabend am Montagabend, 14. November 2022 sowie dem Prüfungsabend am Folgetag gefunden werden. Da die meisten Feuerwehrkameradinnen und -kameraden bereits in den vergangenen sechs Wochen ihre Feuerwehrgrundausbildung hinter sich gebracht hatten, zollt es Respekt, dass sie sich alle nochmals für diese Lehrgangsstunden im Sprechfunkerlehrgang motivieren konnten.

Am Ende durften 22 Teilnehmer der Freiwilligen Feuerwehren aus Graben-Neudorf, Linkenheim-Hochstetten, Eggenstein-Leopoldshafen, Dettenheim, Stutensee, Waghäusel und Karlsdorf-Neuthard die Ausbildung zum Sprechfunker am Dienstag, 15. November 2022 mit einer schriftlichen und praktischen Lernzielkontrolle erfolgreich beenden.

Jedoch nicht nur die Lehrgangsteilnehmer hatten ihre Ausbildung an diesem Abend beendet. Ein langjähriger Kreisausbilder für Sprechfunker schloss zum letzten Mal an diesem Abend einen Sprechfunkerlehrgang ab. Gerald Seitz begann 2003 als Ausbilder für Sprechfunker und führte seither zahlreiche Sprechfunkerlehrgänge im Unterkreis „Untere Hardt“ durch. In den vergangenen Jahren managten er, zusammen mit Horst Blank, als einzige zwei aktive Sprechfunkausbilder die Lehrgänge in zahlreichen Stunden quasi fast im Alleingang. Bereits vor vier Jahren kündigte Gerald Seitz seinen Rückzug von der Kreisausbildung an, konnte jedoch vom damaligen Unterkreisführer Michael Nees nochmals dazu überredet werden, seinen Eintritt in die „Sprechfunkausbilder-Rente“ noch etwas zu verschieben. Es oblag nun an diesem Abend Unterkreisführer Daniel Antonowitsch Gerald Seitz recht herzlich für seine langjährige Arbeit in der Kreisausbildung zu Danken und ihm ein Präsent sowie einen Blumenstrauß für seine Frau zu überreichen. Er übermittelte auch Grüße der ehemaligen Unterkreisführer des Unterkreises „Untere Hardt“ Frank Jahraus und Michael Nees.

Den Heimweg traten alle nach den weiteren Abschiedsgrüßen seitens der aktiven Sprechfunkausbilder an Gerald Seitz sowie der Lehrgangsteilnehmerinnen und -teilnehmern, welche ebenfalls für ihn eine kleine Überraschung vorbereitet hatten, an.

Ein großer Dank gilt allen ehrenamtlichen Ausbilderinnen und Ausbildern, welche die Ausbildungsstunden in ihrer Freizeit durchführen und so dafür sorgen, dass die neuen Einsatzkräfte eine grundlegende Ausbildung bekommen.

Wir gratulieren Dana Chung, Felizia Quetscher, Michael Franken, Silas Fritz, Simon Hoffmann, Jan Köppen, Maximilian Oebel, Finn Reeb, Timo Seidenspinner und Hans Steffler unserer Freiwilligen Feuerwehr Stutensee, sowie allen teilnehmenden Feuerwehrkameradinnen und Kameraden zu dem erfolgreich abgeschlossenen Sprechfunker – Lehrgang und wünschen Gerald Seitz alles Gute und Gesundheit für seinen Ruhestand!

Stabsrahmenübung im Landkreis Karlsruhe

Am Samstag fand eine landkreisweite Stabsrahmenübung statt. Zusammen mit fast allen weiteren Feuerwehr aus dem Landkreis Karlsruhe wurde als Übungsszenario ein flächendeckendes Unwetterereignis angenommen. Dabei wurden fiktive Einsätze, die bei einem Unwetter auftreten können, koordiniert und abgearbeitet.

Bei so einem großen Ereignis werden die Notrufe von der Leitstelle entgegengenommen und an das jeweilige Führungshaus weitergeleitet. Das Führungshaus entscheidet dann, welche Kräfte der Feuerwehr den Einsatz anfahren und abarbeiten. In diesem Jahr wurde dies bei dem Unwetterereignis eingesetzt, als in Blankenloch 53 Einsatzstellen abgearbeitet wurden (mehr lesen).

Begleitung der Martinsumzüge

Auch in diesem Jahr sicherten die Abteilungen Friedrichstal und Spöck die Laternenumzüge in beiden Stadtteilen am Martinstag. Wie seit vielen Jahren üblich traf sich die Feuerwehr bei den Kindergärten und begleitete mit den Feuerwehrfahrzeugen die Umzüge.

Feierlich gingen die Kinder mit ihren Laternen durch die Straßen. Einige Anwohner hatten dazu mit vielen Lichtern und Kerzen ihre Fenster und Vorgärten festlich dekoriert. Die freiwilligen Feuerwehrleute übernahmen dabei die Sicherungsposten an den Wegstrecken.

In Spöck fand der Sankt Martinsumzug in gemeinsamer Zusammenarbeit des Ortschaftsrat, der Abteilung Spöck und Jugendfeuerwehr Spöck, des Musikverein und des Fördervereins der Richard-Hecht-Schule statt. Singend bewegte sich der Umzug durch die Straßen, während die Jugendfeuerwehr mit Fackeln und dem Martinsfeuer an der Richard-Hecht-Schule dem Abend einen würdigen Rahmen verlieh.

Für alle Kinder und Besucher war dies erneut ein freudiges besinnliches Beisammensein und ein sehr schönes Erlebnis.

Wir bedanken uns bei den Kameradinnen und Kameraden und Jugendfeuerwehrleuten für ihr Mitwirken an diesem Abend. Außerdem ein großes Dankeschön an die Kindergärten Regenbogen und St. Elisabeth in Friedrichstal sowie beim Förderverein der Richard-Hecht-Schule in Spöck für die herzliche Einladung und Bewirtung im Anschluss.

Geschicklichkeitsfahren erfolgreich abgeschlossen

Am heutigen Samstag, den 5. November 2022, haben 13 Kameraden der Feuerwehr Stutensee am Leistungsabzeichen Geschicklichkeitsfahren für Maschinisten der Feuerwehr erfolgreich teilgenommen.
Die Abnahme fand in diesem Jahr im Kraichtaler Stadtteil Menzingen statt.

Das Ziel dieser Geschicklichkeitsprüfung ist das Aufzeigen, wie ein Maschinist sein Fahrzeug beherrscht. Dabei galt es insbesondere Spurgassen zu durchfahren und somit die Außenbreite des Fahrzeuges richtig einzuschätzen. Ebenfalls musste an Hindernisse herangefahren werden, um die Überstände des Fahrzeuges richtig einzuschätzen. Neben dem praktischen Teil, galt es aber auch einen theoretischen Teil zu bestehen. Hierbei mussten die Kenntnisse als Maschinist mit der Benutzung technischer Geräte und Pumpen, aber auch allgemeines Straßenverkehrsrecht nachgewiesen werden.

Wir gratulieren zur erfolgreichen Leistungsprüfung den Kameraden: Felix Bader, Denis Fortmeier, Frank Giraud, Maximilian Greilach, Hans von Holleuffer-Kypke, Christoph Ortlieb, Armin Mommsen, Jelte Naujocks, Reiner Pfattheicher, Damian Pfettscher, Dominik Wulff, Jörg Hoffmann und Gregor Peters.

22 neue Einsatzkräfte für die Feuerwehren im Unterkreis „Untere Hardt“

Stutensee. Nach 72 Stunden Ausbildung in den vergangenen 5 Wochen, welche in den Abendstunden oder an Samstagen absolviert wurden, konnten 22 neue Kameradinnen und Kameraden in den Grundlagen des Feuerwehrwesens ausgebildet werden. Die Ausbildung erfolgte im Unterkreis „Untere Hardt“ mit den Feuerwehren aus Dettenheim, Eggenstein-Leopoldshafen, Linkenheim-Hochstetten, Graben-Neudorf und Stutensee. Dabei wurden von den Ausbilderinnen und Ausbildern auf ehrenamtlicher Basis die Grundlagen in der Feuerwehr vermittelt. Schwerpunkte waren dabei die Tätigkeiten im Lösch- und Hilfeleistungseinsatz, sowie Fahrzeugkunde und die Erste Hilfe.

Der Lehrgang konnte diesmal im Feuerwehrhaus der Feuerwehr Stutensee, Abteilung Blankenloch durchgeführt werden. Dabei wurden die Kameradinnen und Kameraden intensiv geschult. Im Bereich des Löscheinsatzes wurde die Entnahme von Wasser aus Hydranten und offenem Gewässer geübt. Der Aufbau eines Löschangriffes folgte und wurde schlussendlich mit Sonderrohren erweitert.

Im Bereich der „Technischen Hilfeleistung“ wurde der Umgang mit Wassersaugern und Tauchpumpen, das Stellen und Steigen von Leitern sowie der Umgang mit den hydraulischen und pneumatischen Rettungsgeräten geübt. Hierbei standen dem Lehrgang drei ausgemusterte Übungsfahrzeuge zur Verfügung, welche mit hydraulischem Rettungsgerät zerlegt wurden. Die Teilnehmer haben verschiedene Schnitttechniken und den richtigen Umgang mit Schere, Spreizer und Rettungszylinder erlernt. In einem weiteren Teil wurde die „Erste Hilfe“ erlernt. Dabei waren Themen, wie die stabile Seitenlage und die Herz-Lungen-Wiederbelebung Teil des Lehrgangsinhaltes.

Ein großer Dank gilt hier den ehrenamtlichen Ausbilderinnen und Ausbildern, welche die Ausbildungsstunden in ihrer Freizeit durchführen und so dafür sorgen, dass die neuen Einsatzkräfte eine grundlegende Ausbildung bekommen.

Wir gratulieren Dana Chung, Felizia Quetscher, Patrick Berger, Silas Fritz, Niklas Hengst, Simon Hoffmann, Jan Köppen, Maximilian Oebel, Finn Reeb, Timo Seidenspinner und Hans Steffler zu dem erfolgreich abgeschlossenen Truppmann Teil 1 – Lehrgang.

Tag der Berufsfeuerwehr 2022

Eintauchen in die Welt der Berufsfeuerwehr. Ausbildung, Einsätze und kameradschaftliche Stunden. Einen Tag leben wie eine Feuerwehrfrau bzw. ein Feuerwehrmann. Dies durften die Jugendlichen der Jugendfeuerwehr Stutensee auch in diesem Jahr wieder erleben. An zwei Terminen wurde der 24h-Tag durch die ehrenamtlichen Jugendleiter sowie vielen anderen Helfern organisiert und durchgeführt.

Am 24. September startete für die Jugendlichen der Abteilungen Friedrichstal, Spöck und Staffort bereits um 10:00 Uhr morgens die „Schicht“. Die Abteilung Blankenloch führte Ihren Berufsfeuerwehrtag wenig später, am 08. Oktober durch.

Nach Dienstantritt und Einteilung wurden die Nachtlager eingerichtet sowie die Fahrzeuge geprüft und auf eventuelle Einsätze vorbereitet, denn wann und ob diese kommen weiß natürlich im Vorfeld niemand.

Noch vor dem Mittagessen stand für die Jugendlichen erst einmal ein wenig Ausbildung auf dem Plan. Neben feuerwehrtaktischen Grundlagen wurden auch die Fahrzeuge sowie deren Beladung geschult, damit im Ernstfall auch alle Handgriffe sitzen. Hierbei wurden die Jugendlichen bereits das erste Mal von einem Einsatz unterbrochen. Technische Hilfeleistung, eine Person unter Baugerät eingeklemmt, lautete die Meldung. Am Einsatzort angekommen wurde festgestellt, dass eine Übungspuppe unter einer Holzkiste eingeklemmt war und schonend mit dem Hebekissen gerettet werden musste. Wieder im Feuerwehrhaus angekommen galt es erst einmal eine kleine Stärkung beim Mittagessen einzunehmen.

Nach dem Mittagessen stand Freizeit auf dem Plan. Bei Gesellschaftsspielen und Tischtennis konnten die Betreuer und Jugendlichen die zur Verfügung stehende Zeit nutzen um sich ein wenig vom „Alltagsgeschäft“ abzulenken und auszuruhen.

Am Nachmittag stand für alle Abteilungen der Jugendfeuerwehr Stutensee ein weiterer großer Termin an: die Jahreshauptübung. Ein Feuer im Oskar-Hornung-Haus in Friedrichstal sowie ein Flächenbrand auf der benachbarten Grünfläche wurden alarmiert. Neben dem Retten von zwei verletzten Personen aus dem Haus galt es auch das Feuer zu lokalisieren und zu löschen. Den Abschluss der Jahreshauptübung verbrachten alle Jugendlichen und Betreuer im Feuerwehrgerätehaus in Friedrichstal. Bei einem gemeinschaftlichen Abendessen konnten hierbei viele Gespräche mit den anderen Abteilungen geführt werden. An dieser Stelle möchten wir uns für die große Anzahl an Besucherinnen und Besucher der Jahreshauptübung bedanken.

Während des Weiteren Abends mussten die Jugendlichen nochmals aktiv werden. Ein großer Brand auf dem Gelände des Klärwerk in Blankenloch wurde gemeldet. Bereits auf der Anfahrt konnte hierbei das Schadfeuer im Nachthimmel entdeckt werden. Mehrere Paletten standen hier in Flammen und mussten von allen Abteilungen gemeinsam gelöscht werden. Im Anschluss an den Einsatz wurden die Gerätschaften und Fahrzeuge wieder auf Vordermann gebracht und entsprechend aufgerüstet, um wieder für neue Einsätze einsatzbereit zu sein. 

Glücklicherweise verlief die Nacht ruhig und alle Jugendlichen sowie Betreuer konnten sich für den nächsten Tag ausruhen und den wohlverdienten Schlaf genießen. Noch am frühen Morgen wurden die Abteilungen Friedrichstal und Staffort zu einem Verkehrsunfall alarmiert, parallel galt es in Spöck einen Zimmerbrand mit vermisster Person abzuarbeiten. Daneben gab es an diesem Wochenende noch weitere Einsätze – von der klassischen Brandmeldeanlage, einem Mülleimerbrand, bis hin zum Gefahrgutaustritt.

Nach einem gemeinsamen Frühstück und aufräumen des Feuerwehrgerätehauses war die „Schicht“ auch schon wieder beendet und alle durften in den wohlverdienten Feierabend bzw. ins Wochenende gehen.

Bedanken möchten wir uns bei allen Beteiligten, Betreuern und Helfern an diesem Wochenende, bei den Sponsoren Edeka Völkle, Aluplast, Hagebau, Baggerarbeiten Brausam und den Mitarbeitern des Klärwerk in Blankenloch, welche uns auf unterschiedliche Art und Weise unterstützt haben. Ebenfalls bei allen Jugendlichen für die vielen unvergesslichen Momente.

Ausbildungstag im Brandcontainer

Am Samstag, dem 22.10.2022, fand der diesjährige Heißausbildungstag für Atemschutzgeräteträger in der Brandübungsanlage des Landkreises Karlsruhe in Linkenheim-Hochstetten statt.
Angeleitet von erfahrenen Atemschutzgeräteträgern sowie Kreisausbildern absolvierten insgesamt 25 Atemschutzgeräteträger aller vier Abteilungen unterschiedliche Szenarien in der Brandübungsanlage.


Für die Atemschutzgeräteträger galt es in den unterschiedlichen Szenarien, die gasbefeuerten Brandstellen korrekt zu erkennen und eine Brandbekämpfung durchzuführen. Hierbei deckten die Szenarien Brände unter einer Treppe, eine brennende Couch und Feuer sowohl rund um eine Gasflasche, als auch bei einer simulierten Rauchgasdurchzündung, ab. Zusätzlich gab es Szenarien zur Rettung einer vermissten Person, welche in Form einer 50 kg schweren Puppe dargestellt wurde.

Brände in Gebäuden werden aufgrund aktueller Bauvorschriften glücklicherweise immer seltener.
Daher ist die Heißausbildung mit echtem Feuer wichtiger Bestandteil, um die Routine der Atemschutzgeräteträger zu stärken und so ihre Sicherheit im Einsatz zu erhöhen und den Einsatzerfolg sicherzustellen.

Im nachfolgenden Video zeigen wir zwei Szenarien und wie die Trupps vorgehen.