812ba7cdc5Vom 13. auf den 14. Oktober 2017 fand der diesjähriger Berufsfeuerwehrtag der Jugendfeuerwehr Blankenloch statt. Nach Dienstantritt um 18 Uhr wurden die 16 Jungen und Mädchen eingeteilt und die Nachtlager eingerichtet. Am Abend fanden insgesamt drei simulierte Einsätze statt.

Zum einen war ein Papierkorb in Brand geraten, später jedoch ein größerer Holzstapel auf dem Gelände des Klärwerks. Hierbei konnten die Kinder und Jugendlichen ihr Wissen unter Beweis stellen. Nach dem späten Abendessen galt es noch zwei vermisste Personen im Bereich des Schulzentrums zu suchen. Nun konnte endlich Nachtruhe einkehren, die am Morgen des Samstags wieder unterbrochen wurde. Es hatte sich ein Plüschelefant auf einen Baum verirrt, der wohlbehütet wieder auf den Erdboden gebracht wurde. Nach dem gemeinsamen Frühstück konnten die Kinder und Jugendlichen in Workshops die Drehleiter besser kennen lernen, ihr Erste Hilfe-Wissen auffrischen und basteln.

3cd1f47cc9Gegen 11 Uhr am Vormittag mussten sie wieder ausrücken: Ein Verkehrsunfall zwischen einen PKW und einem Radfahrer wurde simuliert. Hierbei mussten Betriebsstoffe aufgenommen und die Unfallopfer betreut werden. Auch der obligatorische Fehlalarm fand noch vor dem Mittagessen Platz im straffen Zeitplan. Nach zwei kleinen parallelen Einsätzen, Papierkorbbrand und Personentransport für den Rettungsdienst, fand der Höhepunkt des Tates statt: Eine völlig verrauchte Lagerhalle musste nach mehreren Verletzten abgesucht, diese betreut und der Brand gelöscht werden.

821d1e9bf4Im Rahmen des Berufsfeuerwehrtages zeigten die Jugendlichen der Jugendfeuerwehr Blankenloch, trotz fordernder Einsätze, wenig Schlaf und teils ungemütlichem Wetter, was sie gemeinsam leisten können. Ein ganz besonderer Dank gilt der Firma Faas & Hemberger GmbH, welche der Jugendfeuerwehr ihre Räumlichkeiten und eine kleine Erfrischung zur Verfügung stellten. Ein weiteres Dankeschön gilt dem Klärwerk Blankenloch, das uns einen Ort für den Brandeinsatz zur Verfügung stellte. Ohne diese großzügige Unterstützung wäre eine so realitätsnahe Gestaltung der Einsätze nicht möglich gewesen. Zuletzt noch ein großer Dank an alle die mitgewirkt haben, insbesondere an die drei Kameraden, die das Betreuerteams unterstützt haben.