Aus dem Gebäude in der Rheinstraße-Ost drang RauchVerhältnismäßig glimpflich verlief am Mittag des 3. August 2009 ein Brand in einem leerstehenden Wohnhaus im Stadtteil Friedrichstal. Gegen 12:40 Uhr meldeten Anrufer, dass es aus dem Gebäude in der Rheinstraße-Ost rauchen würde. Die Feuerwehrleitstelle in Karlsruhe alarmierte daraufhin die Abteilungen Friedrichstal, Blankenloch und Spöck.

Atemschutzträger verschafften sich gewaltsam Zutritt zu dem Gelände und zum verqualmten Haus. Mit Unterstützung der Wärmebildkamera konnte der Brandherd schnell in einem Anbau ausfindig gemacht werden. Aus noch ungeklärter Ursache waren dort elektrische Geräte in Brand geraten.

Der Rauch drang in der leerstehende Haus

Durch offenstehende Revisionsklappen im Kamin hatte sich der Brandrauch jedoch im gesamten Gebäude ausbreiten können, wodurch der Eindruck entstand, dass es im Wohnhaus brenne. Mit zwei C-Rohren wurde dem Feuer schnell der Garaus gemacht. Der Qualm wurde mit einem Hochdrucklüfter aus dem Haus getrieben. Vorsorglich wurde das Dach vom Korb der Drehleiter aus kontrolliert.

Unter Leitung des stellvertretenden Stadtbrandmeisters Frank Giraud waren über 30 Feuerwehrleute fast zwei Stunden im Einsatz. Die aufgrund der zunächst unklaren Lage hinzu alarmierte Feuerwehr Linkenheim-Hochstetten konnte die Anfahrt wieder abbrechen.

Der Atemschutz-Sammelplatz mit dem Gerätewagen “Atemschutz”

Der Rettungsdienst war unter Führung des Organisatorischen Leiters Stefan Sebold mit einem Notarzteinsatzfahrzeug, einem Rettungswagen und der DRK-Bereitschaft Spöck im Einsatz. Ein Feuerwehrmann musste mit leichten Verletzungen ins Krankenhaus gebracht werden. Da das Gebäude unbewohnt ist, entstand nur sehr geringer Sachschaden in Höhe von wenigen tausend Euro.