Fleißig bei der Arbeit.Sich für die Umwelt einzusetzen, sie zu schützen und ihr nicht zu schaden, sollte das Ziel von jedem von uns sein. Diese Worte werden allzu häufig in den Medien gepredigt. Umso verwunderlicher ist es, dass trotzdem soviel Müll achtlos in die Landschaft geworfen wird. Ein Teil davon zu beseitigen war die Aufgabe der Kinder und Jugendlichen der Jugendfeuerwehr Staffort bei der diesjährigen Stadtteilputzete.

Mit Besen, Schaufeln und Müllsäcken rückten elf Kinder und vier Betreuer am Samstagmorgen auf den Schulhof der Drais-Grundschule an. Die umliegenden Grünflächen mussten von jeder Menge Weggeworfenen befreit werden. Es wurde vor allem Verpackungsmaterial und eine Vielzahl von Zigarettenkippen gefunden. Die Jugendlichen entdeckten aber auch alte CDs, Zeitungen und Glasflaschen, diese mussten zuvor mühsam aus den Hecken und Sträuchern geangelt werden. Mit Besen wurde der ganze Unrat zusammengefegt und mit Schaufeln in die Säcke entsorgt. Am Ende wurden fast zwei von ihnen voll.

Die Regenrinne wurde kräftig durchgespült.Währenddessen wurde auch die Regenrinne, die über den Schulhof verläuft, gereinigt. Zuerst wurde die Metallabdeckung entfernt. Das Laub wurde mit Schaufeln herausgeholt und der darunter liegende Schlamm ebenso. Danach wurde der Rest mit einem kräftigen Wasserstrahl weggespült. Dabei wurde festgestellt, dass ein Abflussrohr verstopft war. Als diese Verstopfung ebenfalls beseitigt war, hatten sich alle eine Stärkung verdient.

Nach der Arbeit.In der Mehrzweckhalle gab es für jeden, von freundlichen Landfrauen ausgehändigt, Erfrischungsgetränke und wahlweise eine heiße Wurst oder eine Frikadelle. Der stafforter Ortsvorsteher Ludwig-Wilhelm Heidt bemerkte dort treffend: „Es ist schon schade, dass so eine Veranstaltung überhaupt nötig ist, es freut mich aber sehr, dass sich so viele daran beteiligt haben.“ Die Jugendlichen hatten jedenfalls gelernt (wenn nicht schon vorher), dass man seinen Abfall nicht irgendwo hin werfen darf, sondern die dafür vorgesehen Behältnisse benutzen muss. Denn sie hatten jetzt am eigenen Leib erfahren, dass die Beseitigung sehr viel Arbeit macht.

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