Die Waldmäuse vor dem LF 10/6.„Was macht denn die Feuerwehr?“, fragte Jugendwart Michael Pfattheicher. „Feuer löschen, Katzen vom Baum runter holen, umgefallene Bäume wegräumen“, antworteten ihm die Kinder aus dem Waldkindergarten. Ein Grundwissen war also schon vorhanden. Ziel des Besuchs der Kinder im Feuerwehrhaus Staffort, war es dieses auszubauen und ihnen richtiges Verhalten im Brandfall beizubringen.

Nachdem die Frage nach den Aufgaben der Feuerwehr beantwortet war, und sich alle gegenseitig vorgestellt hatten, wurde geklärt wie sich die Feuerwehr bei Einsätzen schützt. Etwas ängstlich schauten alle als ein Feuerwehrmann seine komplette Einatzkleidung anlegte und mit der Atemschutzmaske aussah, als wäre er von einem anderen Planeten. Der Jugendwart erklärte aber, dass sie sich nicht fürchten müssen, da es nur der stellvertretende Jugendwart Stefan Hauth sei. Viel zu lachen gab es als die Kinder selbst in die Einsatzjacken und -helme schlüpften. Dabei versanken sie fast darin und sahen nun selbst wie Außerirdische aus.

„Was macht ihr wenn es in eurem eigenen Kinderzimmer brennt?“, war die nächste Frage des Jugendwartes. „Am allerbesten sagt man den Eltern oder einem anderen Erwachsenen Bescheid. Man soll sich nicht im Schrank oder unter dem Bett verstecken, sondern sollte ins Freie gehen, wenn dies gefahrlos möglich ist“, waren ein paar

Antworten, die der zweite stellvertretende Jugendwart David Becker gab. Wie man einen Notruf richtig absetzt, wurde als nächstes erklärt. Die richtig Mutigen durften selbst die 112 wählen und einen fiktiven Brand melden. Am anderen Ende der Leitung saß allerdings nur Jugendleiter Christian Wegmer, der die Leitstelle mimte und betonte, dass man nur bei Notfällen die Feuerwehr anrufen darf.

Vom Winde verweht.Auf eine Fahrt mit dem Feuerwehrauto hatten sich alle besonders gefreut. Dieser Wunsch ging in Erfüllung. Eine Fahrt zur Dreschalle war trotz der Kürze ein Erlebnis. Dort angekommen zeigten Anika Garrecht und Dominic Brausam den Kindern die vielen Dinge im Feuerwehrauto. Der Druckbelüfter erregte besondere Aufmerksamkeit, als dieser einigen die Mützen vom Kopf wehte. Alle waren erstaunt wie viel Wind dieser erzeugen konnte. Auch die Schleifkorbtrage, in die sich einige festzurren ließen, und das große Schaumrohr ließen viele staunen.

Wasser marsch!Ein Tag bei der Feuerwehr durfte natürlich nicht enden, ohne einmal mit Wasser gespritzt zu haben. Mit einem D-Strahlrohr durften alle Kinder einen Baum wässern. Anschließend wurden die Waldmäuse zurück zu ihrem Kindergarten gefahren und die Feuerwehrmänner wurden mit einem lauten Tschüß und Danke verabschiedet.