Die Brunnenanlage wurde massiv gespültEin noch unbekannter chemischer Stoff erforderte am Samstagmorgen den Einsatz der Freiwilligen Feuerwehr Stutensee. Mit dem Alarmstichwort „Gefahrstofffreisetzung – klein“ wurden die Abteilungen Blankenloch und Spöck um 8:55 Uhr von der Feuerwehrleitstelle Karlsruhe alarmiert. Betreiber von Marktständen und Passanten hatten die Feuerwehr alarmiert, da sie über Augen- und Atemreizungen klagten.

Beim Eintreffen des ersten Fahrzeuges wies das Wasser im Zierbrunnen auf dem Markplatz eine Trübung sowie ausgedehnte Schaumbildung auf. Eine Geruchsbelästigung bzw. eine schleimhautreizende Luftatmosphäre lies sich zu diesem Zeitpunkt nicht mehr feststellen. Um weitere Klarheit über die Situation zu bekommen, wurden der Kanaldeckel der Zisterne geöffnet. Hier lies sich ebenfalls eine ausgedehnte Schaumbildung feststellen. Da es sich bei dem Brunnen um einen geschlossenen Wasser-Kreislauf handelt, war zu diesem Zeitpunkt keine weitere Gefährdung im bzw. über das Kanalnetz innerhalb dem Stadtteil Blankenloch zu erkennen.

Durch die Feuerwehr wurden Proben des Wassers entnommen und zur weiteren Analyse an städtische Mitarbeiter des Klärwerks übergeben. In Absprache mit allen Beteiligten wurde die Zisterne über die Kanalisation entleert und massiv mit Frischwasser gespült.

Die Feuerwehr war unter Leitung von Stadtbrandmeister Fehrer mit vier Fahrzeugen und etwa 20 Einsatzkräften vor Ort. Die Versorgung der Leichtverletzten Personen erfolgte durch den Rettungsdienst, der mit drei Fahrzeugen, dem Organisatorischen Leiter des Rettungsdienstes sowie dem Leitenden Notarztes Dr. Lindenmayer und der DRK-Bereitschaft Blankenloch im Einsatz war.

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht.