Einsatzübung mit Atemschutzeinsatz im Pfadfinderheim Friedrichstal

Für die Abteilung Friedrichstal fand am Montag, den 17. Oktober eine Einsatzübung statt.

Als Lagebild der Übung wurde dem ersten Fahrzeug Stutensee 2/44-1 über Funk folgendes übermittelt: “Starke Rauchentwickung mit ausgelöstem privaten Rauchmelder in zweigeschossigem Wohngebäude.” 

Zwei um Hilfe rufende Personen standen im ersten Obergeschoss an geöffneten Fenstern. Über Funk wurde das zweite Löschgruppenfahrzeug Stutensee 2/44-2 nachalarmiert, als bei erster Erkundung das Lagebild deutlich dramatischer war: “Brand in Gebäude und weitere vermisste Personen.”

Zunächst wurden beide um Hilfe rufende Frauen von zwei Trupps unter Atemschutz jeweils über tragbare Leitern gerettet, die Schlauchtrupp und Melder in Stellung gebracht hatten. 

Gesichert durch Feuerwehrleine mit Rettungsknoten gelangten die beiden Frauen wohlbehalten über die Steckleitern nach draußen und gaben sichtlich verzweifelt an, dass sich noch weitere zwei Personen im Gebäude befänden. 

Daraufhin suchten zwei weitere Trupps im Innenangriff das Gebäude ab und retteten die Personen (1 Erwachsenen-, 1 Kinderdummy), die durch Einatmen der Rauchgase bereits bewusstlos waren und trugen sie nach draußen. Beim Vorgehen ins Obergeschoss wurde auch das (simulierte) Feuer im Lagerraum gelöscht, gilt doch die eiserne Regel der Rückwegsicherung: “Nie am Feuer vorbei”!

Durch Elektrolüfter und geöffnete Fenster wurde das Gebäude schlussendlich entraucht, die Sicht dadurch dann auch langsam besser.

Aufgrund der Lage hatten beide Gruppenführer alle Hände voll zu tun, um ihre Trupps zu betreuen. Den Überblick behielt dabei der Zugführer, der als Einsatzleiter die Einsatzbereiche beider Gruppen im Lösch- und Rettungseinsatz koordinierte.

Das komplexe Übungszenario wurde schlussendlich vom Erfolg gekrönt: “Feuer schwarz” und alle Personen gerettet.

Bei der Übungsnachbesprechung wurden in der großen Runde alle Erkenntnisse mitander geteilt und gemeinsam eine sehr positive Bilanz gezogen.

Herzlichen Dank an unseren Übungsleiter Benjamin Mommsen für die aufwändige Vorbereitung der sehr anspruchsvollen Einsatzübung unter sehr realistischen Bedingungen inklusive Einsatz der Nebelmaschine.

Vielen Dank den Friedrichstaler Pfadfindern für das zur Verfügung Stellen ihres Pfadfinderheims.

Ein ganz besonders herzlicher Dank geht an Jessi und Annalena, die mit ihrer schauspielerischen Leistung einen sehr einprägsamen Eindruck realer Rettungssituationen vermittelt hatten.

Unsere Freizeit für Eure Sicherheit.

#wirfürstutensee