Die Tore zu den den Garagen mussten teilweise gewaltsam geöffnet werdenSchaden von wenigstens 50.000 Euro richtete ein Garagenbrand im Stadtteil Blankenloch am späten Abend des 15. März 2011 an. Gegen 23:15 Uhr war der Brand in einem Garagenhof in der Blumenstraße entdeckt und die Feuerwehr alarmiert worden. 

Als die ersten Kräfte der Feuerwehr Stutensee eintrafen, drang aus einer Zeile mit insgesamt neun Garagen dichter Rauch. Noch während sich die Feuerwehrleute Zutritt zu der Garage mit dem vermuteten Brandherd verschaffen wollten, brannte das Dach durch. Im Inneren des Unterstandes stand ein Fahrzeug vollständig in Flammen.

Mit insgesamt vier C-Rohren gingen die Einsatzkräfte von der Vorder- und der Rückseite der Garagen gegen das Feuer vor. Sie konnten so verhindern, dass sich der Brand weiter ausbreiten konnte. Da die einzelnen Garagen jedoch baulich nicht vollständig voneinander getrennt waren, wurden sie alle stark verraucht. Durch den dichten Qualm und die Hitze wurden neben dem völlig ausgebrannten Wagen drei weitere Autos und dort gelagerte Gegenstände erheblich in Mitleidenschaft gezogen.

Um sicherzustellen, dass sich das Feuer nicht weiter ausgebreitet hatte, mussten die übrigen Garagen zum Teil mit Spezialwerkzeug gewaltsam geöffnet werden. Zudem wurde die Einsatzstelle großflächig ausgeleuchtet. Das ausgebrannte Wrack wurde für die Nachlöscharbeiten und die ersten Ermittlungen der Kriminalpolizei mit einem Greifzug teilweise aus der Garage gezogen.

Die Feuerwehr Stutensee war unter Leitung von Stadtbrandmeister Klaus Fehrer mit 40 Mann und neun Fahrzeugen der Abteilungen Blankenloch, Friedrichstal und Spöck gut drei Stunden im Einsatz. Der Rettungsdienst, der unter Führung des Organisatorischen Leiters Klaus Münch mit einem Rettungswagen vor Ort war, musste glücklicherweise nicht tätig werden.