Zu einem Kellerbrand in einem viergeschossigen Wohnhaus kam es am frühen Abend des 11. März 2009 im Stadtteil Blankenloch-Büchig. Gegen 17:35 Uhr wurde die Feuerwehr durch Bewohner, die Brandgeruch wahrgenommen hatten, alarmiert.  Als die ersten Kräfte an der Einsatzstelle eintrafen, war ein Teil des Kellers komplett verraucht. Die Anwohner hatten das Gebäude bereits verlassen.

Der Hausmeister übergab den Feuerwehrleuten den Schlüssel für die Kellertüren . Ein Atemschutztrupp nahm mit einem C-Rohr die Suche nach der Brandstelle auf und wurde schnell fündig: Im Keller gelagerte Elektrogeräte waren in Brand geraten. Um unnötigen Wasserschaden zu vermeiden, brachte ein zweiter Atemschutztrupp ein CO2-Löschgerät zum Einsatz. Als der Brand gelöscht war, wurden die Kellerräume mit der Wärmebildkamera überprüft, um eventuell noch vorhandene Glutnester zu lokalisieren und abzulöschen.  Parallel hierzu wurde mit einem Hochdrucklüfter der Keller belüftet und rauchfrei gemacht.

Noch während die Löscharbeiten im Keller anliefen, wurde der Treppenraum durch einen weiteren Trupp unter Atemschutz auf Personen kontrolliert. Im Obergeschoss konnte Kontakt zu einer behinderten Frau aufgenommen werden.  Sie konnte während des Einsatzes in ihrer Wohnung bleiben. Für die Frau bestand zu keiner Zeit Gefahr. Die Drehleiter wurde vor dem Gebäude in Anleiterbereitschaft aufgestellt, musste jedoch nicht eingesetzt werden.
Die DRK-Bereitschaft Blankenloch sowie der Rettungsdienst waren mit mehreren Fahrzeugen und einem Notarzt an der Einsatzstelle. Die Polizei war mit mehreren Kräften sowie einer Motorradstreife vor Ort. Durch die Kriminalpolizei wurden zwischenzeitlich Ermittlungen zur Brandursache aufgenommen. Laut Polizei entstand ein Sachschaden von rund 5.000 Euro.

Einsatzleiter Klaus Fehrer war mit rund 40 Einsatzkräften aus den Stadtteilen Blankenloch, Friedrichstal und Spöck im Einsatz. Gegen 19 Uhr konnte die Einsatzstelle der Polizei übergeben werden. Die Bewohner konnten wieder in ihre Wohnungen zurückkehren.

Bereits im Juli 2008 musste die Feuerwehr Stutensee schon einmal zu einem Kellerbrand in diesem Gebäude ausrücken. Damals betrug der Sachschaden rund 10.000 Euro.