Quelle: Thomas Riedel

Am Dienstag, den 13. Juli um 12:12 Uhr, wurde die Feuerwehr Stutensee mit dem Alarmstichwort “S-Nachschau” in die Silcherstraße nach Friedrichstal beordert. 

Dort war dem Rettungsdienst bei der Betreuung einer verletzten Person Chlorgasgeruch aufgefallen. Daraufhin alarmierte die Integrierte Leitstelle Karlsruhe den Gefahrgutzug der Feuerwehr Stutensee.  Bei der Erkundung unter Atemschutz stieß der Angriffstrupp auf zwei auffällige Gebinde in einem Wohnhaus. Eines zeigte bereits eine chemische Reaktion unter Wärmefreisetzung. Daraufhin entschied sich die Einsatzleitung der Feuerwehr Stutensee zur Alarmierung des Gefahrgutzug Karlsruhe Land Nord.

Auf Anraten des Fachberaters Chemie der Feuerwehr Stutensee brachte der Angriffstrupp die Gebinde aus dem Wohnhaus in eine geöffnete Garage, um den Kontakt der Gebinde mit Wasser zu vermeiden. 

Inzwischen war der Gefahrgutzug Karlsruhe Land Nord mit einem weiteren Fachberater Chemie an der Einsatzstelle eingetroffen. Dieser bereitete Behälter vor, in welche die Einsatzkräfte die Gebinde zur fachgerechten Entsorgung auffassten. 

Kreisbrandmeister Jürgen Bordt wurde durch die Integrierte Leitstelle Karlsruhe über die aktuelle Lage informiert. 

Die verletzte Person wurde vom Rettungsdienst in ein Krankenhaus gebracht. Eine Streifenwagenbesatzung des Polizeirevier Karlsruhe-Waldstadt befand sich ebenso vor Ort. Die Freiwillige Feuerwehr Stutensee war mit allen vier Abteilungen unter Leitung ihres Kommandanten Gregor Peters drei Stunden im Einsatz.