Friedrichstaler und Stafforter Kameraden gemeinsam in ÜbungMehrmals im Jahr übt jede der vier Abteilungen der Freiwilligen Feuerwehr mit einer der anderen. Dabei soll die reibungslose Zusammenarbeit trainiert und die Gemeinschaft innerhalb der Feuerwehr Stutensee weiter gesteigert werden. Mit diesen Zielen im Hinterkopf übten am vergangenen Samstag die Abteilungen Friedrichstal und Staffort, wobei letztere die ausrichtende Abteilung war.

Im Stafforter Feuerwehrhaus begrüßte der stellvertretende Abteilungskommandant Michael Pfattheicher die Kameradinnen und Kameraden aus der Nachbarabteilung bei 36°C im Schatten. Danach mischte er die Gruppen, sodass jedes Fahrzeug mit Feuerwehrfrauen und –männer aus zwei Abteilungen besetzt war. Anschließend stellten die Gruppenführer ihr Einsatzfahrzeug ihren neuen Mannschaftsmitgliedern vor.

Die eigentliche Übung fand beim Hebewerk am Neuen Kanal statt. Dort erklärte Übungsleiter Stefan Hauth die Aufgabe der Übung: Ein Verletzter, dargestellt durch einen Dummy, musste durch die Löschgruppe des LF10/6 über einen Zaun gebracht werden. Die Aktiven des LF16/12 mussten ihn dann über den Kanal bringen, da annahmegemäß keine Brücke zur Verfügung stand. Mit Steckleiterteilen, die beidseitig des Zauns aufgestellt und verknotet wurden, war der Weg zum Verletzten frei. In einer Schleifkorbtrage konnte man ihn sicher über den Zaun bringen und der Gruppe des LF16/12 übergeben.

Diese hatten in der Zwischenzeit eine Behelfsbrücke errichtet. Auch jene bestand aus einer Steckleiter, die mit Hilfe von mehreren Feuerwehrleinen von einem zum anderen Ufer herabgelassen wurde. Die Schleifkorbtrage wurde ebenfalls mit Leinen gesichert und dann wie ein Schlitten über die Leiter gezogen. Somit war die Aufgabe bewältigt.

In der Übungsnachbesprechung stellten Abteilungskommandant Frank Giraud, Stefan Hauth und Michael Pfattheicher sowie alle Gruppenführer eine reibungslose und gute Zusammenarbeit fest. Sie lobten auch das Engagement aller Aktiven trotz der großen Hitze. Die zu Anfang genannten Ziele wurden also erreicht. Zum Schluss geht ein Dankeschön an alle die zum Gelingen der Übung beigetragen haben.