Fahrzeuge an der Einsatzstelle.Am Donnerstagmorgen um 7:43 Uhr wurde die Feuerwehr Stutensee mit den Abteilungen Friedrichstal, Spöck und Blankenloch mit dem Alarmstichwort „Zimmerbrand“ in den Stadtteil Friedrichstal alarmiert. Wie sich bei der ersten Erkundung herausstellte, war eine mit Holz verkleidete Wand hinter einer Nachtspeicherheizung in Brand geraten. Die betroffene Wohnung lag im Dachgeschoss eines Mehrfamilienhauses mit acht Mietparteien. Der erste Trupp unter Atemschutz konnte den Brand noch in der Entstehungsphase mit einem Kleinlöschgerät löschen und so größeren Brandschaden vermeiden. Die Bewohnerin wurde vor Ort durch den Rettungsdienst, der mit zwei RTWs und einem NEF unter Führung des Organisatorischen Leiters Stefan Sebold an der Einsatzstelle war betreut. Ebenfalls vertreten war die Notfallhilfe Friedrichstal.

Löschfahrzeug an der Einsatzstelle.Für die Nachlöscharbeiten musste die Wand, welche in Holzständerbauweise gebaut war geöffnet und Teile der Verkleidung aus der Wohnung gebracht werden. Mit der Wärmebildkamera wurden die umliegenden Bereiche hinter der Wandverkleidung auf Glutnester kontrolliert. Vorsorglich stand ein zweiter Trupp unter Atemschutz mit einem C-Rohr in Bereitstellung. Mit dem Elektrolüfter der Drehleiter aus der Abteilung Blankenloch wurde die Wohnung vom Brandrauch befreit. Durch den umsichtigen Einsatz bei der Brandbekämpfung entstand kein weiterer Schaden durch Löschwasser. Die betroffene Wohnung wurde stromlos geschalten und die Bewohnerin über die durch sie nun vorzunehmenden Schritte informiert. Zusammen mit der Polizei, welche mit drei Streifenwagen an der Einsatzstelle vertreten war, wurde die Wohnung unter der Brandwohnung kontrolliert.

Polizei und Rettungsdienst waren ebenfalls an der Einsatzstelle.Nach rund einer Stunde war der Einsatz für die Feuerwehr, die mit 16 Einsatzkräften unter der Leitung von Stadtbrandmeister Klaus Fehrer mit drei Fahrzeugen im Einsatz war, beendet. Laut Polizei entstand ein Sachschaden von rund 5.000 Euro.