Das Heck des Autos wurde abgerissenUnglaubliches Glück hatte der Fahrer eines Pkws, der am späten Nachmittag des 27. Januars 2006 auf einem Bahnübergang in Weingarten von einem Intercity erfasst wurde. Gegen 17 Uhr wollte der 45-jährige aus Karlsruhe mit seinem Kombi bei geöffneten Schranken die Bahnstrecke beim Übergang in der Dörnigstaße überqueren. Dabei wurde das Fahrzeug am Heck vom Intercity Karlsruhe-Hannover, trotz eines versuchten Nothalts, mit sehr hoher Geschwindigkeit erfasst und vom Übergang geschleudert. Wie durch ein Wunder blieb der Mann unverletzt. Ein Hund, der sich im Kofferraum des Fahrzeuges befand, wurde jedoch getötet.

Da zunächst davon ausgegangen werden musste, dass Personen in dem Fahrzeugwrack eingeklemmt worden waren, wurde neben der Feuerwehr Weingarten auch die Abteilung Blankenloch der Feuerwehr Stutensee mit einem speziellen Bahnhebesatz alarmiert. Da sich jedoch schnell herausstellte, dass keine Personen befreit werden mussten, konnte die Feuerwehr Stutensee den Einsatz bereits auf der Anfahrt abbrechen. Ein Fahrzeug fuhr jedoch weiter, da die Abteilung Blankenloch den Kreispressesprecher stellte. Die Kräfte der Feuerwehr Weingarten betreuten die Betroffenen, stellten den Brandschutz sicher und leuchteten die Unfallstelle aus.

Während die rund 120 Fahrgäste des Intercitys, der nach Karlsruhe zurückgeschleppt wurde, unverletzt blieben, wurde der Lokführer mit einem Schock vorsorglich in ein Karlsruher Krankenhaus gebracht. Ein Notfallseelsroger, der vorsorglich alarmiert worden war, kam nicht zum Einsatz.

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