Jahreshauptversammlung 2023: Rückblick auf die beiden vergangenen Jahre und die großen Herausforderungen des „Einsatz-Rekordjahrs“ 2022

Die Freiwillige Feuerwehr Stutensee wurde 2021 – ganz besonders aber im Jahr 2022 – teilweise bis an die Leistungsgrenze gefordert. Dennoch funktioniere das System „Freiwillige Feuerwehr Stutensee“ für die Bürgerinnen und Bürger der Stadt Stutensee rund um die Uhr stets zuverlässig, getreu dem Motto „Wir für Stutensee“: So der gemeinsame Grundtenor von Feuerwehrkommandant Gregor Peters und der Ersten Bürgermeisterin Tamara Schönhaar bei ihren Reden zur Jahreshauptversammlung am 13. Mai 2023.
Nach den Coronajahren mit all ihren Einschränkungen fand die diesjährige Jahreshauptversammlung nach der vergangenen im September 2021 wieder planmäßig im Frühjahr statt. Durch Aussetzen der Versammlung letztes Jahr waren nun die Jahre 2021 und 2022 zu bilanzieren sowie die Ehrungen und Beförderungen beider Jahre vorzunehmen.
In seinem Bericht erläuterte Feuerwehrkommandant Gregor Peters zunächst das Einsatzgeschehen des Jahres 2021, um dann im Schwerpunkt auf die besonderen Herausforderungen des Jahres 2022 einzugehen. Dazu präsentierte er den Anwesenden auf der Leinwand eindrucksvolle Bilder, die „man ruhig einmal für sich wirken lassen kann“.

Berichtsjahr 2021

Das Jahr 2021 war von den absoluten Zahlen mit 142 Einsätzen wie das Vorjahr 2020 etwas ruhiger, aber deshalb auf keinen Fall weniger anspruchsvoll. Diese etwas geringeren Einsatzzahlen seien auch in Abhängigkeit mit den zu diesem Zeitpunkt geltenden Coronamaßnahmen zu betrachten. Dennoch sei das komplette Portfolio – vom brennenden Mülleimer bis zum Gebäudebrand, vom Ölfleck bis zur komplexen technischen Hilfeleistung – an Einsätzen vertreten gewesen. Es konnten hierbei 25 Menschen von der Feuerwehr gerettet werden. Leider kam für 4 Menschen jede Hilfe zu spät. Gerade diese Einsätze, wie beispielsweise schwere Verkehrs- oder Bahnunfälle, seien auch immer eine psychische und auch physische Herausforderung für alle Einsatzkräfte, unterstrich Feuerwehrkommandant Peters.
Diese Einsätze gliederten sich im Einzelnen in 41 Brandeinsätze, 63 Technische Hilfeleistungen, 11 Sonstige Einsätze, wie zum Beispiel Brandsicherheitswachen und 27 Fehlalarme. 9 davon hatten ihre Ursache in Fehlfunktionen von Brandmeldeanlagen. 18 mal war Täuschung ohne Absicht zu verzeichnen, worunter auch das Auslösen von Haushaltsrauchmeldern zu verstehen ist. Zur Überlandhilfe in Nachbargemeinden wurde die Freiwillige Feuerwehr Stutensee insgesamt 27 mal gerufen.

Berichtsjahr 2022

Während das Jahr 2021 mit seinen Einsätzen von Anzahl und Art als durchaus normal zu bezeichnen war, zeigte das Jahr 2022 ein ganz anderes Bild und brach damit alle bisherigen Rekorde.
So gab es im vergangen Jahr insgesamt 232 Einsätze zu bewältigen. Dabei konnten 27 Menschen aus oft lebensbedrohlichen Zwangslagen gerettet werden. Leider kam für 2 Menschen jede Hilfe zu spät.
Die 232 Einsätze gliederten sich in 78 Brandeinsätze, 126 Technische Hilfeleistungen, 10 Sonstige Einsätze und 18 Fehlalarme. 14 davon hatten ihre Ursache in Fehlfunktionen von Brandmeldeanlagen. Und 4 mal war Täuschung ohne Absicht zu verzeichnen. Zur Überlandhilfe in Nachbargemeinden wurde die Feuerwehr Stutensee insgesamt 35 mal gerufen.
Neben den Einsätzen bei Flächen- und Waldbränden waren es hauptsächlich die Tätigkeiten nach einem großen Unwetter im August 2022, welche zu den hohen Einsatzzahlen beigetragen hätten. So gab es in diesem Monat eine Rekordzahl 80 Einsätze zu bewältigen.
Gerade diese Einsätze hätten die Einsatzkräfte im Jahr 2022 durchaus auch an die Leistungsgrenze gebracht: Das vergangene Jahr habe laut Feuerwehrkommandant Gregor Peters nämlich gezeigt, dass die vorgehaltene Brandschutzkleidung für die Brandbekämpfung in Gebäuden bei Wald- und Flächenbränden im Sommer regelmäßig zu einem Hitzestau führe. Dies trage unvermeidlich zur vorzeitigen Erschöpfung der Einsatzkräfte bei. Der Verzicht auf die Einsatzjacke, gerade in der Erstphase des Einsatzes, stelle hier keine geeignete Lösung dar. Peters verdeutlichte, dass es somit dringend notwendig sei sich mit dem Thema Anschaffung leichter Schutzkleidung für Hilfeleistungseinsätze und Vegetationsbrände zu beschäftigen.
Gregor Peters betonte, dass alle aus den teilweise sehr gefährlichen Einsätzen meist ohne gesundheitliche Schäden zurückkamen sei ein Indiz für eine gute und zeitgemäße Schutzausrüstung, eine sehr gute Ausbildung, aber auch die gut gewarteten Fahrzeuge und Geräte. Dass dafür bereits in der Vergangenheit viel getan worden sei, zahle sich nun aus.

Ausbildung

Zum Thema Ausbildung führte Peters aus, dass auch in 2021 und 2022 zahlreiche Feuerwehrangehörige wieder Lehrgänge und Seminare auf Kreisebene, der Landesfeuerwehrschule bzw. fachspezifische Lehrgänge bei Herstellern von Feuerwehrgeräten besucht hätten. Hier die beeindruckende Bilanz der letzten beiden Jahre:
20 Feuerwehr-Grundausbildung, 17 Sprechfunker, 23 Atemschutzgeräteträger, 15 Heißausbildung, 8 Truppführer, 7 Maschinisten für Löschfahrzeuge, 6 Jugendgruppenleiter, 2 Gruppenführer, 3 Zugführer, 1 Rettungssanitäter, 3 Führungslehrgang I, 1 Führungslehrgang II, 2 Feuerwehrkommandant, 1 Laufbahnlehrgang g.D. Teil 1 und 2, 2 Gerätewarte, 20 Motorsägenausbildung Modul A, 6 Motorsägenausbildung Modul C, 1 Ausbilder für Atemschutzgeräteträger, 1 Schiedsrichter für Leistungsübungen, 1 Medien- und Öffentlichkeitsarbeit, 8 Fahrerlaubnis Flurförderfahrzeuge, 1 Fahrerlaubnis Klasse C, 4 Sachkundelehrgang Wartung Atemschutzgeräte, 1 Sachkunde PSA gegen Absturz, 5 Türöffnungstraining, 2 Seminar Digitalfunk, 5 Seminar Großtierrettung. Außerdem verschiedene Seminare für Führungskräfte, unter anderem Vegetationsbrandbekämpfung, Hochwasser, Starkregen, Einsatzstellenbelüftung, Elektrofahrzeuge.
An dieser Stelle gratulierte Gregor Peters allen Lehrgangsteilnehmern und stellte dar, dass es neben den klassischen Feuerwehrübungen der Abteilungen noch weitere Möglichkeiten gäbe, sich für den Einsatz fit zu halten und das Spezialwissen zu trainieren: Sei es zum Erwerb eines Leistungsabzeichens, für das Geschicklichkeitsfahren der Maschinisten oder sich in den verschiedenen Fachgruppen, wie zum Beispiel der „Führungsgruppe“, „Einfache Rettung aus Höhen und Tiefen“, oder „Tierrettung“ einzubringen. Auch die hervorragende Arbeit in den Fachgebieten Ausbildung, Atemschutz oder Öffentlichkeitsarbeit nehme viel Zeit in Anspruch.

Feuerwehrangehörige

186 Feuerwehrangehörige versahen zum Stichtag 31.12.2022 in der Freiwilligen Feuerwehr Stutensee aktiven Feuerwehrdienst. 87 Angehörige zählt die Jugendabteilung, 43 Feuerwehrangehörige gehören der Altersabteilung an.
Erfreulich sei, dass sich der Mitgliederstand seit 2018 immer auf hohem Niveau mit im Durchschnitt 184 aktiven Feuerwehrangehörigen halten ließ.
In seinem Ausblick auf das aktuelle Jahr führte Gregor Peters aus, dass neben der Vorbereitung zur Ersatzbeschaffung von Fahrzeugen, bei denen wie auch bei sonstiger Ausrüstung aktuell leider von sehr langen, zum Teil nicht zu akzeptierenden Lieferzeiten auszugehen sei, bereits vorbereitende Maßnahmen auch im Bereich der zwingend erforderlichen Brandschutzbedarfsplanung liefen: Dieser Bedarfsplan diene in erster Linie der strategischen Weiterentwicklung einer Feuerwehr und bilde für die Stadtverwaltung und die Gremien die wichtige Entscheidungsgrundlage bei erforderlichen Maßnahmen.
Zum Schluss seiner Rede bedankte sich Peters bei allen Feuerwehrkameradinnen und -kameraden für die sehr gute und unermüdliche Arbeit im Einsatz-, Arbeits- oder Übungsdienst und für alle, die sich darüber hinaus einbrächten. Dabei hob er besonders die hervorragende Unterstützung und Vertretung seiner beiden Stellvertreter Thomas Mack und Armin Mommsen hervor sowie Stadtjugendwartin Mona Banspach stellvertretend für alle Jugendgruppenleiter für die tolle Arbeit bei der Nachwuchsgewinnung in der Jugendfeuerwehr. Einen großen Dank richtete er zum Schluss an die anwesende Tamara Schönhaar persönlich, seine Kolleginnen und Kollegen in der Stadtverwaltung und die Damen und Herren des Gemeinderats und der Ortschaftsräte für das entgegengebrachte Vertrauen und die gute Zusammenarbeit.

Jugendfeuerwehr

In ihrem Bericht gab die Stadtjugendfeuerwehrwartin Mona Banspach einen umfangreichen Einblick in die Jugendarbeit der beiden vergangenen Jahre. Gerade im noch sehr stark von der Corona-Pandemie geprägten Jahr 2021 sei Kreativität gefragt gewesen! Die Übungen der von Teamarbeit geprägten Jugendfeuerwehr konnten nicht wie gewohnt stattfinden. Mit tatkräftiger Unterstützung und einem bunten Blumenstrauß an tollen Ideen wurden für die Kinder und Jugendlichen Online-Übungen vorbereitet, die Mona Banspach mit zahlreichen Beispielen und dazu passenden Bildern in ihrer Präsentation eindrücklich schilderte. So sei das Themengebiet „Brennen und Löschen“ ein besonders beliebtes Thema gewesen: Als Highlight sogar eine im Film festgehaltene Mehlstaubexplosion! Es kamen aber auch wichtige Themen wie die Unfallverhütung nicht zu kurz.
Organisatorisch gab es im Jahr 2021 noch eine Änderung in Friedrichstal, als Lukas Bresnik Benjamin Mommsen als Jugendleiter ablöste und Norman Barth als Stellvertreter erneut bestätigt wurde.
Trotz der pandemiebedingten größeren Einschränkungen konnte im Jahr 2021 als besonderes Highlight die Abnahme der Jugendflamme 1 stattfinden – mit super Ergebnis, hatten doch alle bestanden!
2022 wendete sich nun das Blatt und so konnten weitere Wettkämpfe wie die Jugendleistungsspange endlich nachgeholt werden. Es sei erfreulich, dass auch die bereits der Einsatzabteilung angehörigen Nadine Mommsen, Pascal Giraud und Michael Faas teilnehmen konnten. Die großen Anstrengungen und das viele gemeinsame Üben hätten sich gelohnt und so konnten beide Gruppen aus Stutensee erfolgreich den Wettbewerb mit dem Erhalt der Jugendleistungsspange beenden.
Im Sommer hätte die Teilnahme am Caribi Ferienprogramm einen weiteren Höhepunkt gebildet. So war doch die Veranstaltung mit 30 Anmeldungen komplett ausgebucht! Leider forderte das schwere Unwetter im August allen Einsatzkräften der Freiwilligen Feuerwehr durch die zahlreichen Einsätze eine schlaflose Nacht ab und so musste das Caribi leider abgesagt werden.
Wenig später jedoch bildete der Berufsfeuerwehr-Tag im September für alle Angehörigen der Jugendfeuerwehr ein echtes Highlight, wie die Stadtjugendwartin in ihrem Bericht schilderte und so die Erlebnisse der Kinder und Jugendlichen noch einmal lebendig werden ließ: Ein Tag wie bei der Berufsfeuerwehr, mit Spiel und Spaß und Übernachtung in den Feuerwehrhäusern, Ausrücken zu unterschiedlichen Einsätzen wie einem Holzstapelbrand im Klärwerk oder der großen Schauübung am Oskar-Hornung-Haus in Friedrichstal.
Die erfolgreiche Abnahme der Jugendflamme 1 und 2 sowie die Tatsache, dass bei aktuell 87 Kindern und Jugendlichen in der Jugendfeuerwehr bereits weitere Interessenten auf der Warteliste stünden, zeugten von einer hervorragenden Jugendarbeit.
Auch gäbe es weiterhin ein überdurchschnittlich hohes Engagement und Bereitschaft der Jugendgruppenleiter sich einzubringen. So konnte im vergangenen Jahr aufgrund des Umzugs von Maximilian Weinem schnell ein neuer Jugendgruppenleiter in Blankenloch mit Fabian Seitz gefunden werden. Dies sei laut Mona Banspach der Erfolgsfaktor für eine gute Jugendarbeit und damit für die Nachwuchssicherung der Freiwilligen Feuerwehr Stutensee. Mit einem herzlichen Dank an ihren Stellvertreter Benjamin Mommsen, an alle Jugendgruppenleiter und besonders an Gregor Peters für die hervorragende Unterstützung und den großen Rückhalt beendete Mona Banspach ihren Bericht.

Stadtverwaltung

Zu Beginn ihrer Ansprache überbrachte die Erste Bürgermeisterin Tamara Schönhaar die Grüße der Oberbürgermeisterin Petra Becker, die sehr gerne dabei gewesen wäre, aber leider terminlich verhindert war.
Frau Schönhaar würdigte das ehrenamtliche Engagement der Feuerwehrangehörigen, die viele Stunden für Übung, Einsätze und Jugendarbeit aufgebracht hätten.. „Retten-Löschen-Bergen-Schützen“ – sie betonte, dass dabei nicht nur die Technik, sondern ganz besonders der „Aspekt Mensch“ der Erfolgsfaktor sei. „Sich für das Allgemeinwohl einzubringen, an die physischen und psychischen Grenzen zu gehen: Danke für die Belastung, der Sie sich stellen“. Sie griff dabei explizit das Thema leichte Schutzkleidung von Feuerwehrkommandant Peters auf und äußerte dabei die Hoffnung, diesen Wunsch sehr bald erfüllen zu können. Zudem stellte sie in Aussicht, dass Infrastruktur und Ausstattung der Freiwilligen Feuerwehr Stutensee in der brandschutztechnischen Bedarfsplanung durch entsprechende gutachterliche Ausarbeitung Berücksichtigung fänden.
Am Beispiel der zuletzt wiederholten Einsätze am Schulzentrum in Blankenloch lobte sie die sehr gute Zusammenarbeit der Freiwilligen Feuerwehr Stutensee unter der Leitung von Gregor Peters mit der Stadtverwaltung und hob dabei besonders die gute Kommunikation – auch auf dem kleinen Dienstweg – hervor.
Positiv beeindruckt zeigte sie sich von den zahlreichen neuen Aktivitäten zur Weiterentwicklung der Feuerwehr Stutensee: „Ich bin schon jetzt ein Fan der neuen Fachgruppe Tierrettung. Klasse, dass es so etwas bei uns in Stutensee gibt!“
Zum Schluss ihrer Rede betonte die Erste Bürgermeisterin: „Ihre Arbeit ist elementarer Bestandteil der Stadtgemeinschaft und vermittelt uns ein großes Gefühl der Sicherheit. Kommen Sie immer gesund von Ihren Einsätzen zurück!“

Landkreis

Kreisbrandmeister Jürgen Bordt überbrachte die Grüße der Feuerwehren und der Unterkreisführer im Landkreis Karlsruhe.
In seiner Rede würdigte er zunächst den großen Einsatz der Feuerwehrangehörigen Stutensees und hob dabei den sehr guten Ausbildungsstand hervor. Dies zeige sich laut Bordt unter anderem daran, dass allein beim aktuellen Truppführer-Lehrgang die Feuerwehr Stutensee die zahlenmäßig größte Gruppe mit 7 Teilnehmern stelle.
Im weiteren Verlauf ging er dann auf die „größte Übung der letzten Jahre“ ein: Die DekonV-Übung wurde Mitte April 2023 in Stutensee Blankenloch unter großer Beteiligung zahlreicher Hilfsorganisationen, Feuerwehren, Rettungsdiensten und Behörden durchgeführt. Sein Dank galt dabei Feuerwehrkommandant Gregor Peters, für die sehr gute Zusammenarbeit mit dem Landratsamt bei Planung, Organisation und Durchführung der Übung.
Zu den zahlreichen Wald-und Flächenbränden des letzten Jahres verwies Jürgen Bordt darauf, dass Stutensee eine der am meisten betroffenen Gemeinden des gesamten Landkreises gewesen sei. Im Eindruck dieser Ereignisse seien zwischenzeitlich zahlreiche Maßnahmen auf Kreisebene ergriffen worden. Unter anderem wurde eine Fachberatergruppe mit forstlichem Hintergrund gegründet.
Fortbildungen zu diesem Thema, Übungen, Beschaffung zusätzlicher Waldbrandeinsatzmittel, Gründung neuer Vegetationsbrandzüge und nicht zuletzt Themen wie die Anschaffung leichter Einsatzkleidung für Wald-und Flächenbrandeinsätze seien notwendige Maßnahmen um diese neuen Herausforderungen adäquat zu meistern.
Beim Thema Digitalfunk „gehe es nun tatsächlich voran“. In den nächsten Wochen fiele die Entscheidung, wann der „offizielle Startschuss“ fällt. Dabei sei allerdings in einer Übergangszeit noch mit einem Mischbetrieb beider Betriebsarten, analog und digital, zu rechnen, bis flächendeckend alle Feuerwehren ihre technische Ausstattung umgestellt hätten.
Anschließend verlieh Kreisbrandmeister Bordt dann das Feuerwehr-Ehrenzeichen des Landes Baden-Württemberg in den Stufen:
In Bronze für 15 Jahre aktiven Feuerwehrdienst: Philipp Breyer, Oliver Englisch, Maximilian Mack, Damian Pfettscher, Dominik Wulff
In Silber für 25 Jahre aktiven Feuerwehrdienst: Andreas Kroninger, Michael Pfattheicher, Alexander Schokatz
In Gold für 40 Jahre aktiven Feuerwehrdienst: Kirsten Hofheinz, Michael Käßler, Reiner Pfattheicher

Kreisfeuerwehrverband

In den Grußworten des Kreisfeuerwehrverbandes Karlsruhe betonte Herbert Steinhardt, der seinen Vorsitzenden Eckhard Helms an diesem Abend vertrat, wurde der große Zusammenhalt der Feuerwehren mit den anderen BOS-Organisationen als „immens wichtig“ hervorgehoben. Personell und technisch gut aufgestellte Feuerwehren bildeten ein großes Rückgrat der Hilfsorganisationen. Mit ihrem Einsatzdienst und hervorragenden Arbeit garantierten sie das hohe Ansehen der Feuerwehren in der Bevölkerung.
Einen ganz besonderen Dank richtete Herbert Steinhardt an die Jugendwarte und -betreuer für ihr großes Engagement, das auch über den klassischen Jugendfeuerwehrdienst hinausgehe. Als Beispiel nannte er die unter großer Resonanz stattgefundenen gemeinsame Baumpflanzaktion der Kreisjugendfeuerwehren, bei der „allen das Herz aufgegangen ist mit Blick auf die große Anzahl an Jugendlichen und der überwältigenden Menge an gepflanzten Bäumen“.

Ehrungen der Freiwilligen Feuerwehr Stutensee

Bronzene Ehrennadel für 15 Jahre Mitgliedschaft: Philipp Breyer, Oliver Englisch, Maximilian Mack, Sebastian Mayer, Damian Pfettscher, Dominik Wulff
Goldene Ehrennadel für 50 Jahre Mitgliedschaft: Gerhard Seitz
Die höchste Auszeichnung, den Ehrenteller für 60 Jahre Mitgliedschaft, erhielten Wolfgang Giraud und Hermann Kemm.

Ernennung von Klaus Dieter Süß zum Ehrenkommandanten

Im Rahmen einer ganz besonderen Ehrung in Würdigung seiner vielen Verdienste für das Allgemeinwohl und die Freiwillige Feuerwehr Stutensee wurde der vormalige Feuerwehrkommandant der Freiwilligen Feuerwehr Stutensee, Klaus Dieter Süß, zum Ehrenkommandanten ernannt. Sichtlich bewegt nahm er die Ehrung vor dem stehenden Applaus der Anwesenden entgegen, bedankte sich in einer kurzen Ansprache dafür und betonte, sich weiterhin mit „viel Herzblut“ für „seine Feuerwehr, die nun in den besten Händen von Gregor Peters ist“ einbringen zu wollen.

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Feuerwehrkommandant Gregor Peters, Ehrenkommandant Klaus Dieter Süß, Erste Bürgermeisterin Tamara Schönhaar, Kreisbrandmeister Jürgen Bordt

Beförderungen

Feuerwehrmann/-frau: Patrick Berger, Fabian Bresnik, Lena Dietrich, Micha Faas, Prisca Friede, Silas Fritz, Pascal Giraud, Niklas Hengst, Nico Herrmann, Simon Hoffmann, Jan Köppen, Maximilian Oebel, Finn Reeb, Julian Saffer, Timo Seidenspinner, Hans Steffler
Oberwehrfeuerwehrmann/-frau: Peter Brüning, Steffen Machhold, Verena Mecke, Jelte Naujocks, Sebastian Schimpgen, Neo Steffler
Hauptfeuerwehrmann: Philipp Breyer, Daniel Dietl, Patrick Fath, Florian Fetzner, Philip Köhler, Daniel Nürk, Marc Schnichels
Löschmeister: Felix Bechtel, Sebastian Mayer, Benjamin Mommsen, Christian Muck
Oberlöschmeister: Stefan Hauth, Kai Kössl, Raphael Paulus, Fabian Seitz, Marco Süss
Hauptlöschmeister: Michael Hoffner
Brandmeister: David Becker, Dominik Schaaf
Oberbrandmeister: Dominik Schäfer, Armin Mommsen

Herzlichen Glückwunsch!

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