Die Jugendfeuerwehr übte rund um das Oskar-Hornung-HausFast hätte man meinen können, dass es im Oskar-Hornung-Haus im Stadtteil Friedrichstal wirklich brennt. Die Kinder und Jugendlichen der Jugendfeuerwehren aller vier Abteilungen waren am Samstag bei der gemeinsam Jugendhauptübung mit so großem Eifer bei der Arbeit, dass sie ihren erwachsenen Kameraden in nichts nachstanden.

Die Übungsannahme sah einen Brand in dem Gebäude vor. Zudem sollten mehrere Personen vermisst sein. Binnen kürzester Zeit baute der Feuerwehrnachwuchs unter den Augen zahlreicher Zuschauer, darunter Oberbürgermeister Klaus Demal und Stadtbrandmeister Klaus Fehrer, von verschiedenen Seiten aus einen umfassenden Löschangriff auf. Gleichzeitig retteten die Jugendliche drei Verletzte aus dem verrauchten Gebäude und übernahmen auch gleich deren Betreuung.

Die Jugendlichen retteten mehrere Verletzte aus dem GebäudeStadtjugendfeuerwehrwart Dennis Beideck lobte die jungen Feuerwehrleute für ihr Können. „Hier hat jeder Handgriff gesessen“, erklärte Beideck, der gleichzeitig auf die sehr gute Ausbildung der Jugendlichen und deren großen Motivation hinwies. Auch der stellvertretende Stadtbrandmeister Tobias Friese bestätigte den Jugendfeuerwehrleuten gute Leistungen. So habe es richtig Spaß gemacht, bei der Übung zuzuschauen.

Wie seine Vorredner dankte Oberbürgermeister Klaus Demal den Jugendleitern für ihre Arbeit. So müsse man sich keine Sorgen um den Fortbestand der Feuerwehr, für die die Jugendfeuerwehr wichtiger Garant für den Nachwuchs sei, machen. Gleichzeitig wies das Stadtoberhaupt aber auch auf den Nutzen, den die Jugendlichen durch die gelungene Jugendarbeit der Feuerwehr hätten, hin. „Ihr bekommt hier zusätzliche Qualifikationen, die Euch zum Bespiel bei Eurer Berufsausbildung helfen können“, so Demal.

Die Hauptübung war in den dritten Berufsfeuerwehrtag, der in Blankenloch stattfand, eingebettet.

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