Ausgebrannter WäschetrocknerAm vergangenen Samstagabend wurden die Abteilungen Staffort und Spöck zu einem Kellerbrand in die Wolfslachstraße gerufen. Da der Rauch von einem Anwohner schnell bemerkt wurde, konnten alle Hausbewohner informiert werden und das Haus verlassen wodurch glücklicherweise kein Menschenleben in Gefahr war.

Am Einsatzort machten sich die Feuerwehrmänner des LF 10/6 an die Arbeit. Die Löschwasserversorgung wurde aufgebaut und zwei Trupps bereiteten sich darauf vor mit dem Innenangriff zu beginnen. Mit Atemschutzausrüstung drangen sie in die Kellerräume ein. Derweil erreichte das LF 20/16 der Abteilung Spöck den Einsatzort, dessen Besatzung zwei Sicherungstrupps stellte und die Abteilung Staffort bei deren Arbeit unterstützte. Weitere Fahrzeuge aus Spöck und das LF 8 aus Staffort, kamen ebenfalls zur Unglücksstelle.

Im Inneren des Gebäudes suchten die beiden Trupps den Brandherd. Sie fanden eine Tür aus dem viel dunkler Rauch herausströmte. Nachdem sich die Tür nach einer Hitzeprüfung als kalt herausgestellt hatte, konnte diese gefahrlos geöffnet werden. Im Inneren des Raumes erkannte man einen Feuerschein. Sofort begann der erste Trupp mit den Löscharbeiten. Kurze Zeit später war vom Feuer nichts mehr zu sehen. Um den dicken Qualm loszuwerden, wurde ein Kellerfenster geöffnet und ein Belüftungsgerät sorgte dafür, dass im ganzen Haus wieder klare Sicht herrschte. So konnte man erkennen, dass ein Wäschetrockner, vermutlich durch einen Kurzschluss ausgelöst, gebrannt hatte.

Um sicher zu gehen, dass nicht irgendwelche Glutnester übersehen wurden, forderte man die Wärmebildkamera samt des LF 16/12 der Abteilung Friedrichstal nach. Nach kurzer Analyse mit dem modernen Gerät stand fest, dass das Feuer vollständig bekämpft war.

Stadtbrandmeister Klaus Fehrer lobte anschließend die Leistung und die gute Zusammenarbeit seiner Mannschaft. Es waren bei diesem Einsatz ca. 35 Feuerwehrleute mit sechs Fahrzeugen im Einsatz. Ein Rettungswagen, zwei Notärzte und zwei Streifenwagen der Polizei komplettierten die Rettungskräfte.

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