Brände, Extremwetter, Trinkwasserverunreinigung oder sonstige Gefahren – nicht zuletzt die Ereignisse in unserem Nachbarbundesland Rheinland-Pfalz haben gezeigt, dass die zeitnahe Warnung und Alarmierung der Bevölkerung bei Katastrophen, Unglücksfällen und Großschadenslagen nach wie vor einen wesentlichen Bestandteil der kommunalen Notfallplanung darstellt.

Im Landkreis Karlsruhe sind in vielen Städten und Gemeinden Sirenen installiert, insgesamt über 250 Stück. Im Bedarfsfall werden diese zentral auf Geheiß der örtlich zuständigen Ortspolizeibehörde, also die Gemeinde oder die Katastrophenschutzbehörde also das Landratsamt Karlsruhe durch die Integrierte Leitstelle für Feuerwehr, Rettungsdienst und Katastrophenschutz der Stadt- und Landkreise Karlsruhe ausgelöst.

Zur Sicherstellung der Funktionsfähigkeit der vorhandenen Sireneneinrichtungen erfolgt, analog des durch das Bundesamt für Bevölkerungsschutz und Katastrophenhilfe ausgesetzten bundesweiten „Warntag 2021“, am Donnerstag, den 9. September ab 11:00 eine kreisweite Testung.

Diese erfolgt in drei Stufen: Zunächst erfolgt eine Auslösung aller Sirenen mit dem Signal „Entwarnung“, dann das Signal „Warnung der Bevölkerung“ und danach wieder das Signal „Entwarnung“.

Aus technischen Gründen bei der Auslösung der Sirenen kann es zu Verzögerungen und Abweichungen in den einzelnen Gemeinden kommen.

Text: Landratsamt Karlsruhe