Die Gruppe vor dem FackelumzugMittwochnachmittag auf dem Feuerwehrvorplatz in Staffort: Neun Kinder und ihre Betreuer beladen einen Mannschaftstransportwagen und einen VW-Bus. Schlafsäcke, Feldbette und jede Menge Reisetaschen werden in die beiden Fahrzeuge verstaut. Dann werden auch noch die Einzelteile eines Zeltes verladen. Für den Betrachter war klar, dass die Gruppe zu einem Zeltlager aufbrechen wird.

Dieses fand in der Nähe des Forster Heidesees statt. Im Abstand von zwei Jahren veranstaltet die Jugendfeuerwehr Landkreis Karlsruhe an wechselnden Orten ein großes Zeltlager. Auch die stafforter Jugendfeuerwehr gehört, wie viele andere auch, zu den Teilnehmern die schon seit vielen Jahren stets an den Lagern teilnehmen. So war es auch dieses Jahr selbstverständlich, dass die Kinder und Jugendlichen ihr verlängertes Wochenende von Mittwoch bis Sonntag nicht zu Hause verbringen wollten, sondern in Forst.

Das Spülwasser wird ausgegebenNach der Ankunft auf dem Zeltplatz kam erst einmal auf alle eine Menge Arbeit zu: Die Anmeldung musste erfolgen, das Zelt aufgebaut und die einzelnen Schlafplätze hergerichtet werden. War dies geschafft blieb noch etwas Zeit um den Zeltplatz zu erkunden ehe dann schon zum Abendessen gerufen wurde. Bei der anschließenden Lagereröffnung ließ man sich die Laune trotz Dauerregens nicht vermiesen. Eine Breakdance-Vorführung sorgte für gute Stimmung.< In der Nacht mussten die Stafforter ihren ersten Lagerdienst leisten. Dieser bestand darin von 3:00 bis 5:00 Uhr morgens Nachtwache zu halten. In der kalten Nacht war man froh sich am Lagerfeuer wärmen zu können. Am gleichen Tag aber dreizehn Stunden später, war die stafforter Jugendfeuerwehr dann für die Spülwasserausgabe verantwortlich. Während diesem zweiten und letzten Lagerdienst, musste man den anderen Teilnehmern Kübeln bereitstellen, damit diese darin ihr Essgeschirr waschen konnten. Danach begann dann auch schon die Lagerdisco. Bei heißen Rhythmen und toller Stimmung wurde bis 1:00 Uhr getanzt und gefeiert. Unser Philipp an der KletterwandAm Samstag nutzten die stafforter Teilnehmer die Gelegenheit sich an einer Kletterwand auszuprobieren. Auf drei Wegen in unterschiedlichen Schwierigkeitsstufen konnte man versuchen nach oben zu kommen. Am Nachmittag erfrischten sie sich dann in Forst durch ein Eis und planschten in den Becken des forster Wasserspiels in der Ortsmitte. Das Wetter war mittlerweile hervorragend und die kalten und feuchten Tage waren schon längst wieder vergessen. Der „bunte Abend“ bildete den Abschluss des Tages. Einige Jugendfeuerwehren führten Sketche und Lieder auf, die für Gelächter und viel Applaus sorgten.

Während des GottesdienstesAm Sonntag war das Lager leider schon wieder vorbei. Morgens musste gepackt und das Zelt abgebaut werden. Außerdem mussten sich alle Teilnehmer auch um die Reinigung der Lagerwiese kümmern, die unter den 850 Teilnehmern stark gelitten hatte. Der Lagergottesdienst bot die Gelegenheit die vergangen Tage noch einmal Revue passieren zu lassen. Die weingartener Gruppe Carisma sorgte noch einmal mit ihren peppigen christlichen Liedern für gute Stimmung. Nach dem Mittagessen, es gab Fleischkäse mit Kartoffelsalat, war es Zeit für den Lagerabschluss. Dann blieb nur noch der Heimweg Richtung Staffort. Alle waren sich einig, dass die vergangen Tage viel Spaß gemacht hatten und sich schon auf das nächste Zeltlager freuen würden. Zum Schluss bedankt sich die Jugendfeuerwehr Staffort bei der Abteilung Friedrichstal für die Überlassung des MTWs und bei allen die bei der Durchführung des Lagers halfen.

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