b2c360e47d823 Teilnehmer aus 59 Jugendfeuerwehren des Land- und Stadtkreises Karlsruhe schlugen ab dem 29. Juni ihre Zelte in Karlsbad-Langensteinbach auf. Und die Jugendfeuerwehr der Abteilung Staffort war eine davon! An den folgenden fünf Tagen fand das Kreiszeltlager  der Jugendfeuerwehr Landkreis Karlsruhe statt. Schon der Zeltaufbau dienstagabends wurde von einem kurzen aber regenreichen Gewitter begleitet, 201878b50awelches den Zeltplatz, noch vor dem Einzug der Jugendlichen, vollends in eine Pflichtzone für Gummistiefel verwandelte. Nach der Anreise zur Lagerstätte und der erfolgreichen Beseitigung erster Pfützen, die sich unter den Zelten gebildet hatten, ging mit dem Mittwoch, nach einer Erkundung des Lagerplatzes, der erste Tag des Zeltlagers zu Ende.

f37c3721dfDeutlich ereignisreicher war der Folgetag. An diesem Donnerstag gab sich das Wetter alle Mühe, sich von seiner besten Seite zu zeigen. Bei strahlendem Sonnenschein brachen die Lagerteilnehmer aus Staffort wie aber auch die anderen Lagerteilnehmer zum Dorfspiel in den Ortsteil Langensteinbach auf, um dort an verschiedenen Stationen Fragen zu beantworten. Gut gelaunt kam die Gruppe wieder zum Zeltplatz, um nun mit der neuesten Wetterprognose und Ihrer Konsequenz konfrontiert zu werden. Bei einer Vorhersage von 50-70 Litern Niederschlag pro Quadratmeter, hatte sich die Lagerleitung vorsorglich dazu entschlossen, den Lagerplatz zu evakuieren.

36298c5a98So zogen im Verlauf des Donnerstagnachmittags alle Feuerwehren Ihre nötigsten Dinge in die Realschule Karlsbad um. Gemeinsam mit den Jugendlichen und Betreuern aus Neudorf bekamen die Stafforter Teilnehmern ein Klassenzimmer im Erdgeschoss zugeteilt. Die große Menge an Jugendfeuerwehrstiefeln, welche beeindruckend diszipliniert vor den Eingängen ausgezogen wurden, deutete schon darauf hin, dass im Innern, in beinahe jedem Zimmer des Schulkomplexes, Jugendfeuerwehrmitglieder anzutreffen waren.
1f86891ca7Nach einer warmen, aber nicht nur wegen der Gewitter unruhigen Nacht, zeigte sich die Wetterlage am Freitag in einen deutlichen Kontrast zum Vortag. Wie sich nun der letzte Teil des Rasens auf dem Zeltplatz in klebrigen Schlamm gewandelt hatte, so hatte sich auch der Umzug in die Schule bewährt. Daher nutze man die ungewohnte Situation um neue Kontakte zu knüpfen. Gemeinsam vertrieb man sich mit Spielen den Tag, wofür das Schulhaus, wenn man keinen Unterricht besuchen muss, auch allerhand Möglichkeiten bot.

f02975da14Der Samstag war ohne Zweifel der ereignisreichste der Zeltlagertage. Noch übermüdet von der Nachtwache, zu welcher die Jugendfeuerwehr von fünf bis sieben Uhr eingeteilt war, erledigten die Kinder und Jugendlichen nach dem Frühstück ihren letzten, aber zugleich forderndsten Lagerdienst: Das Reinigen der Toiletten. Gemeinsam mit der Jugendfeuerwehr aus Büchenau brach man daraufhin nach Ettlingen auf. Bei verschiedenen Rutschen und Becken gelang es den Meisten, dort im Schwimmbad, sich wieder mit dem Element Wasser zu versöhnen. Als die Kinder und Jugendlichen am Nachmittag wieder zurück in der Schule waren, galt es sich schnell an den selbstgegrillten Burgern zu stärken. Denn am Abend brachten alle noch, zum Teil sicher mit den letzten Kräften, den doch beeindruckend schönen Fackelumzug mit weit über 700 Fackeln hinter sich, bevor man anschließend erschöpft ins Feldbett fallen konnte.
Am Sonntagmorgen fand nach dem Frühstück der Lagergottesdienst statt. Während dessen fand die Sonne glücklicherweise genügend Zeit, die Zelte zu trocknen und auch der Zeltabbau gelang bis zum offiziellen Lagerabschluss am Nachmittag ohne weiteren Regenguss.

Die Jugendfeuerwehr Staffort bedankt sich bei den Abteilungen Spöck und Blankenloch für das Zurverfügungstellen des Zeltes und des MTW sowie bei der Jugendfeuerwehr Landkreis Karlsruhe (und all ihren zahlreichen Helfern) für ein gelungenes Kreiszeltlager 2013!