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Die Freiwillige Feuerwehr Stutensee wurde gegen 6:40 Uhr von der Integrieren Leistelle in Karlsruhe mit dem Alarmstichwort „VU mehrere eingeklemmte Personen“ auf die L559 beziehungsweise K3579 alarmiert. Es war zunächst unklar, ob die die Einsatzstelle auf der L559 zwischen Blankenloch und dem KIT oder auf der K3579 zwischen Friedrichstal und der Abzweigung auf die L559 lag. Die ersten eintreffenden Kräfte der Feuerwehr konnten den Verkehrsunfall schließlich auf der K3579 noch vor der Abzweigung zur L559 bestätigen.

An dem Unfall waren zwei PKW beteiligt, die frontal zusammenkrachten und sowohl rechts und links der Fahrbahn auf dem Grünstreifen zum Stehen kamen. Beide Fronten der Fahrzeuge waren deutlich zerstört und ein erhebliches Trümmerfeld lag auf der Straße.

Eine Person konnte schnell aus einem der beiden Fahrzeuge befreit werden. Jedoch verliefen die Reanimationsversuche des Rettungsdienstes erfolglos und der Fahrzeugführer verstarb noch an der Unfallstelle. Der Fahrer des zweiten Fahrzeuges wurde bei dem Unfall eingeklemmt und musste mittels hydraulischen Rettungsgeräts aus dem PKW befreit werden. Diese Person wurde mit schweren Verletzungen dem Rettungsdienst übergeben und wurde in eine Klinik verbracht. Ebenfalls wurde an der Einsatzstelle der Brandschutz sichergestellt und die Batterien der Fahrzeuge abgeklemmt beziehungsweise entfernt.

Die K3579 wurde zwischen Friedrichstal und der Abzweigung auf die L559 von der Polizei während der gesamten Rettungsmaßnahmen voll gesperrt. Der Verkehrsunfalldienst hat an der Unfallstelle die Ermittlungen zum Unfallhergang aufgenommen. Die Reinigung der Straße wurde von der Straßenmeisterei durchgeführt.

Die Feuerwehr Stutensee war unter der Leitung des Kommandanten Klaus-Dieter Süß mit insgesamt 6 Fahrzeugen und 30 Einsatzkräften im Einsatz. Der Stellvertretende Kreisbrandmeister Bernd Molitor war ebenfalls an die Einsatzstelle gekommen um sich ein Bild der Lage zu verschaffen. Eine Notfallseelsorgerin wurde ebenfalls angefordert um die an dem Einsatz beteiligten Personen psychologisch zu betreuen.

Desweiteren waren 10 Kräfte des Rettungsdienstes, darunter zwei Rettungswagen, ein Notarzt sowie die Notfallhilfe Blankenloch im Einsatz. Die Organisatorische Leitung hatte hier Michael Schindel. Die Polizei war mit mehreren Fahrzeugen und Beamten vor Ort.

Nach rund eineinhalb Stunden war für die Feuerwehr der Einsatz beendet und konnte die Unfallstelle an die Polizei übergeben.

Text mit freundlicher Genehmigung von Patric Paulus, Kreisfeuerwehrverband Karlsruhe.