Rettungsdienst wurde mit der Drehleiter unterstütztAm Montagabend wurde die Abteilung Spöck der Feuerwehr Stutensee vom Rettungsdienst in die Albert-Schweitzer-Straße für einen Personentransport angefordert. Eine erkrankte Person sollte möglichst schonend aus dem Gebäude in den Rettungswagen gebracht werden. Hierfür wurde bereits mit der Alarmierung der Abteilung Spöck die Drehleiter, welche in Blankenloch stationiert ist, verständigt.

Nach einer Erstversorgung durch einen Notarzt konnte die Person binnen kürzester Zeit dem Rettungsdienst übergeben und in den Rettungswagen verbracht werden. Zur weiteren Behandlung wurde die Person durch den Rettungsdienst in eine Klinik gebracht. Nach einer knappen Stunde war der Einsatz für die Feuerwehr, die mit vier Fahrzeugen und 14 Einsatzkräften unter der Leitung von Stadtbrandmeister Klaus Fehrer vor Ort war, beendet.
Während der Rettungsarbeiten war die Albert-Schweitzer-Straße auf Höhe der Bushaltestelle
für den Verkehr komplett gesperrt. Ebenfalls vor Ort war neben dem Rettungsdienst die Notfallhilfe Spöck.

Die Notfallhilfe ist ein Team von ehrenamtlichen Helfern der örtlichen Rotkreuz-Bereitschaft, das bei einem medizinischen Notfall erste Maßnahmen bis zum Eintreffen des Rettungsdienstes einleitet. Die Notfallhilfe verkürzt somit die Zeit, die der Patient auf professionelle Hilfe wartet. Da der Rettungsdienst oft erst nach 10, manchmal sogar 15 Minuten eintrifft, geht wertvolle Zeit verloren. Bei einem Herz-Kreislaufstillstand kann es bereits nach drei bis fünf Minuten zu Hirnschäden kommen. Die Helfer rücken mit dem Einsatzfahrzeug von zu Hause aus und sind nach durchschnittlich 4 Minuten vor Ort. Weitere Informationen zum Thema „Notfallhilfe“ finden sie im Internet auf der Homepage des DRK Karlsruhe. – Quelle: DRK Karlsruhe