Der Schuppen brannte in voller AusdehnungEin Schwerverletzter und Schaden von mehreren zehntausend Euro sind die Bilanz einen Brandes im Stutenseer Stadtteil Blankenloch am Dienstagabend. Kurz vor 21 Uhr war zunächst die Abteilung Blankenloch zu einem Gartenhüttenbrand bei den Tierkoppeln alarmiert worden. Schon auf der Anfahrt war zu erkennen, dass es sich  nicht um eine einfache Hütte, sondern einen größeren Schuppen, der bereits im Vollbrand stand, handelte. Zur Unterstützung bei der Brandbekämpfung wurde deshalb auch ein weiteres Löschfahrzeug der Abteilung Spöck sowie kurz darauf auch die Abteilung Friedrichstal in Marsch gesetzt.

Unterdessen versorgten Mitarbeiter des Rettungsdienstes und ein Notarzt in Blankenloch einen Mann mit schweren Verbrennungen. Der Mann Anfang 50 hatte sich offenbar an der Brandstelle befunden und sich in den Ort geschleppt, um Hilfe zu holen. Er wurde mit einem Rettungswagen in eine Klinik gebracht.

Das Gebäude war nicht zu haltenMit bis zu vier C-Rohren und zeitweise auch einem Wasserwerfer gingen Atemschutzträger von verschiedenen Seiten gegen die Flammen vor. Das Löschwasser wurde zunächst im Pendelverkehr an die Einsatzstelle gebracht und später aus der nahe gelegenen Pfinz-Heglach entnommen. Erschwert wurden die Löscharbeiten durch eine Verpuffung in dem Gebäude, in dem unter anderem auch ein Auto und ein Motorrad abgestellt waren. Zudem mussten die Einsatzkräfte zwei Gasflaschen bergen.

Die Nachlöscharbeiten zogen sich bis nach Mitternacht hin. Insgesamt waren von der Feuerwehr Stutensee unter der Leitung des stellvertretenden Kommandanten Tobias Friese rund 40 Feuerwehrleute mit acht Fahrzeugen im Einsatz. Vom Rettungsdient waren unter Führung des Organisatorischen Leiters Klaus München ein Notarztfahrzeug, zwei Rettungswagen sowie die DRK-Notfallhilfe und die Sanitätsbereitschaft Blankenloch vor Ort.

Die Kriminalpolizei hat die Ermittlungen zum genauen Hergang des Unglücks aufgenommen.