Auf dem trockenen Boden fanden die Flammen reichlich NahrungSchaden von rund 250.000 Euro entstand am 23. Juli 2004 bei einem Brand bei Staffort. Kurz vor 12:45 Uhr war westlich der Ortschaft eine Strohpresse in Brand geraten. Die Flammen griffen von dem Anhänger schnell auf den Schlepper und ein Feld über. Auf dem trockenen Boden konnte sich das Feuer rasendschnell auf fast zwei Hektar ausbreiten.
Die ersten Kräfte der Stutenseer Feuerwehrabteilung Staffort, die zusammen mit der Abteilung Spöck alarmiert worden war, konnten dem Feuer nur wenig entgegenhalten. Deshalb wurden aus Blankenloch und Friedrichstal weitere Kräfte nachgefordert. Durch den Einsatz von sieben C-Rohren und einem B-Rohr gelang es, ein weiteres Ausbreiten der Flammen zu verhindern. Mit einem Schaumrohr konnten der Schlepper und die Presse gelöscht werden.
Auslöser des Flächenbrandes war eine StrohpresseUm den hohen Wasserbedarf zu decken, wurde mit Tanklöschfahrzeugen ein Pendelverkehr nach Staffort eingerichtet. Außerdem wurde aus der Pfinz-Heglach Wasser entnommen.
Hilfe erhielten die Feuerwehrleute von einem Landwirt, der entlang des brennenden Feldes den Boden umpflügte und so dem Feuer die Nahrung nahm. Außerdem rückte die Werkfeuerwehr des Forschungszentrums Karlsruhe mit einem Großtanklöschfahrzeug zur Unterstützung an. Ein Großteil der Kräfte, die mit zehn Fahrzeugen unter Führung des stellvertretenden Stadtbrandmeisters Frank Herrmann im Einsatz waren, konnte gegen 14 Uhr wieder einrücken. Da für das endgültige Ablöschen der Maschine Strohballen aus der völlig zerstörten Presse gezogen werden mussten, zog sich der Einsatz für die Abteilung Staffort bis kurz vor 16 Uhr hin.
Mit Schaum wurde dem Feuer der Garaus gemachtDer stellvertretende Kreisbrandmeister Frank Jahraus war vor Ort und unterstütze die Einsatzleitung. Menschen kamen bei dem Brand nicht zu schaden.

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht.