Während des MittagessensBei zuerst schönem Wetter konnte sich die Abteilung Staffort am vorletzten Sonntag über viele Gäste freuen. Leckeres Essen, erfrischende Getränke, interessante Informationen und gute Gespräche, lockten sie zum diesjährigen Tag der Feuerwehr in der Dreschhalle. Die traditionellen Spezialitäten der stafforter Wehr, Zigeuner- und Jägerbraten mit frischem Salat standen auf der Speisekarte, aber auch ein Steakweck oder eine Currywurst konnte bestellt werden.Nach dem Essen standen die Feuerwehrautos zur Besichtigung bereit und man konnte die Feuerwehrmänner mit Fragen löchern. Die kleinen Besucher durften auch mit den Autos eine kleine Rundfahrt durch Staffort unternehmen. Über dreißig Mal kurvte das LF 10/6 durch die Straßen von Staffort mit den kleinen Fahrgästen und bei der Rückkehr standen immer neue Wartende bereit. Um die Wartezeit auf die Mitfahrgelegenheit zu verkürzen oder einfach um Spaß zu haben stand für die Kinder die Spielstraße der Jugendfeuerwehr Landkreis Karlsruhe zur Erkundung bereit, welche von der stafforter Jugendfeuerwehr betreut wurde. Auch die Flammbinis erklärten den Besuchern wie einzelne Spiele funktionieren. Die acht bis elf Jahre alten jüngsten Jugendfeuerwehrler illustrierten zum Beispiel, wie man beim Zielspritzspiel am besten Wasser in das Loch in der Wand mit dem Feuerwehrschlauch spritzt. Hatte man alle Spiele ausprobiert, wurde jeder mit einem kleinen Päckchen Gummibären belohnt. Leider musste die Spielstraße wegen der Wetterverschlechterung früher als geplant abgebaut werden.In der SpielstraßeNeben der Spielstraße war ein Zelt aufgebaut. Aus diesem drangen in den späten Nachmittagsstunden sanfte Rauchschwaden. Keine Angst, diese stammten nicht von einem Brand, sondern eine Nebelmaschine erzeugte sie, um die Wärmebildkamera der Feuerwehr Stutensee den Interessierten vorzuführen. Im dichten Rauch konnte man zwar fast nichts sehen, aber wenn man einen Blick auf das Display der Kamera warf, erschien der Raum zwar schwarzweiß, dafür aber umso klarer. Menschen hoben sich von der Umgebung dadurch ab, dass sie heller erschienen. Schnell verstanden die Festbesucher, welchen Wert ein solches Gerät im Einsatzfall hat, denn damit können sowohl Verletzte als auch Brandherde viel schneller im dichten Rauch gefunden werden.Probieren geht über studierenAnschließend hatte man die seltene Gelegenheit mit einem Feuerlöscher einen Brand zu löschen. Der stellvertretende Abteilungskommandant Hennes Obermeyer erklärte zuerst die richtige Handhabung, dann konnten alle Mutigen mit verschieden Pulverlöschern, ein durch Gas betriebenes Feuer bekämpfen. Kinderleicht sei das, meinten viele. Hätte man denken können, denn einige Kinder wagten sich auch an die Aufgabe heran. Aber auf ein paar Dinge muss man schon achten. Wichtig sei nur, dass man vor der Benutzung den Sicherheitsstift löst, so Obermeyer und um nicht das ganze Pulver ins Gesicht zu bekommen, dürfe man nie gegen den Wind löschen. Solche und weiter Hinweise trugen zum besseren Verständnis bei.Nach Guten Gesprächen und unterhaltsamen Vorführungen ging das Fest dem Ende zu. Die Abteilung Staffort bedankt sich bei allen Helfern, Kuchenspendern und allen anderen die zum Gelingen beitrugen.