Gegen 1:10 Uhr in der vergangenen Nacht wurden die vier Abteilungen Stutensees, mit dem Einsatzstichwort „Gasgeruch“, zu einem Wohnhaus in die Schlossstraße nach Staffort alarmiert. Ausgerüstet mit Atemschutz und Gasspürgerät wurde beim Betreten der Kellerräume, auf der Suche nach dem Gasabsperrhahn, schnell ein anderes Problem deutlich.

Von den Bewohnern unbemerkt, hatte ein Wasserrohrbruch im Laufe der Nacht, mehrere über einen Flur verbundenen Räume, bis zu 6 cm hoch unter Wasser gesetzt. Bis durch die Spürgeräte die Gewissheit bestand, dass kein Gas ausgetreten war, wurde die Gasversorgung vorübergehend abgestellt.

Ein mittlerweile eingetroffener Mitarbeiter der Wasserversorgung stellte die betroffene Wasserleitung ab, sodass die verbliebenen Abteilungen Spöck und Staffort mit der weiteren Arbeit an dem nun veränderten Lagebild beginnen konnten. Mit dem Einsatz von zwei Wassersaugern und zwei Tauchpumpen beschäftigten sich die Einsatzkräfte noch bis kurz nach 3:00 Uhr in den Kellerräumen, bis die größte Menge an Wasser abgesaugt worden war.

Neben den Kräften der Feuerwehr unter Einsatzleitung des stlv. Kommandanten Tobias Friese, befanden sich auch Mitglieder der Bereitschaft des DRK Büchenau sowie ein Streifenwagen der Polizei an der Einsatzstelle.