Ein Ausschnitt des Festumzugs. Voran gehen zwei Jugendfeuerwehrmitglieder mit Jugendfeuerwehrwimpel und SchildVom 16. bis zum 19. Juli waren die Stafforter Feuerwehrfrauen und –männer in höchstem Maße gefordert. Anlässlich der 900-Jahr-Feier des Stadtteils Staffort fanden über das ganze Wochenende und darüber hinaus eine Vielzahl an Veranstaltungen rund um die Dreschhalle und das daneben errichtete Festzelt statt. Deswegen war auch ein erhöhter Sicherheitsbedarf gegeben, den die Abteilung Staffort mit Bravour abdecken konnte.

Ein Kamerad bei der VerkehrsabsicherungBereits am Freitag wurde die Garage von Brigitte Süß gegenüber der Dreschhalle bezogen, die als Hilfeleistungszentrum fungierte. Neben der Feuerwehr war auch das DRK dort untergebracht. Am Freitag wurden Schlauchleitungen zum Mittelaltermarkt und zu den Parkplätzen verlegt, um im Brandfall schnell reagieren zu können. Vier Kameraden leisteten den Brandsicherheitswachdienst im Festzelt und weitere sieben halfen bei der Verkehrssicherung und der Parkplatzeinweisung. Diese Dienste wurden an den drei folgenden Tagen mit der gleichen Mannschaftsstärke ebenfalls geleistet.

Florian Bernauer, Philipp Waldenmeier und Michael Pfattheicher als Teilnehmer beim Stafforter HolzschuhrennenAm Samstag nahmen drei Kameraden beim Holzschuhrennen teil. Florian Bernauer erreichte im Ortsmeisterlauf einen siebten Platz und die Staffel mit Michael Pfattheicher, Philipp Waldenmeier und nochmals Florian Bernauer verfehlten das Podest nur knapp und erreichten einen hervorragenden vierten Platz. Die Abteilung Staffort bedankt sich bei allen Teilnehmern und gratuliert ihnen herzlich.

Am Sonntag fand der große Festumzug durch Staffort statt. Um dieses Großereignis zu sichern, reichte die Abteilung Staffort alleine nicht aus. Deswegen wurde diese von den drei anderen Stutenseer Abteilungen unterstützt. Somit waren über 30 Aktive im Einsatz damit beschäftigt den Verkehr um Staffort herum und den Zug durch Staffort zu lotsen. Abteilungskommandant und Verantwortlicher für Sicherheitsfragen Ralf Baumer, zog nach dem Umzug eine positive Bilanz: „Bis auf wenige Ausnahmen ist alles gut gegangen.“ Insgesamt wurden über dieses Wochenende über 90 Dienste geleistet.

Beim Festumzug nahm die Abteilung natürlich auch teil und präsentiert ihre beiden gut erhaltenen historischen Handdruckspritzen aus dem Jahre 1884 bzw. 1904. Die Jugendfeuerwehr zog ein Leiterwagen, den sie mit alten Gerätschaften beladen hatten. Man konnte Strahlrohre, eine Schlauchhaspel und eine Kübelspitze sehen, durch die der ein oder andere Umzugszuschauer auch eine kleine Abkühlung erhielt. Die Zuschauer waren von dem Beitrag der Abteilung Staffort begeistert und quittierten ihn mit viel Applaus.

Zum Schluss sei allen Kameraden der Abteilung Staffort für die hervorragende Arbeit über das Wochenende gedankt. Ein Dankeschön geht auch an den Stellvertreter in Sachen Sicherheitsfragen Michael Schwehm für große Unterstützung der Abteilung Staffort. Gedankt sei außerdem Brigitte Süß für die Überlassung ihrer Garage sowie den Abteilungen Blankenloch, Friedrichstal und Spöck für die großartige Mithilfe beim Festumzug.