Großbrand einer Werkstatthalle.Am Mittwoch den 21. Juni 2006 wurden wir gegen 5:45 Uhr zu einem Werkstattbrand gerufen. Schon auf der Anfahrt war eine dichte Rauchwolke zu erkennen. Beim Eintreffen stand eine etwa 1.250 Quadratmeter große Werkstatthalle einer Spedition im Vollbrand. Sofort wurden weiter Kräfte aus dem Landkreis, darunter zwei DLK 23-12 sowie zwei SW 2000 angefordert. In der Halle befanden sich neben einer neuen Zugmaschine und einem Kleintransporter über 200 Reifen, 8.000 Liter Treibstoff, 2.000 Liter Motoröl und eine erhebliche Mengen Waschbenzin.

Die ersten Löschmaßnahmen wurden durch den Zerknall mehrere Druckbehälter und Gasflaschen behindert. Nachdem eine Acetylenflasche abblies und sich dabei ein Feuerball bildete, mussten kurzzeitig alle Einsatzkräfte zurückgezogen werden. Durch den massiven Einsatz der Wenderohre zweier Drehleitern sowie fünf B- und acht C-Rohren gelang es den rund 120 Kameraden den Brand unter Kotrolle zu bringen. Mit einer Riegelstellung gelang es zwei weitere Tanks mit etwa 30.000 Liter Diesel und 8.000 Liter Rapsöl vor den Flammen zu schützen. Um den Erheblichen Wasserbedarf abzudecken, wurden neben vier Hydranten zwei Tiefbrunnen genutzt.

Bis kurz vor 8 Uhr konnte der Brand weitgehend abgelöscht werden. Die verschiedenen Feuerwehren, welche mit insgesamt 24 Fahrzeugen im Einsatz waren, konnten nach und nach ausgelöst werden. Die Nachlöscharbeiten zogen sich jedoch bis in den späten Vormittag hin. Das letzte Fahrzeug unserer Abteilung verlies gegen 16 Uhr die Brandstelle. Die Polizei schätzt den entstandenen Schaden auf ca. 2,5 Mio Euro.

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