Feuerwehr und Rettungsdienst bei der Rettung der EingeklemmtenDrei zum Teil lebensgefährlich Verletzte forderte ein schwerer Verkehrsunfall auf der Landesstraße 558 beim Stadtteil Friedrichstal am Vormittag des 11. März 2011. Kurz vor 11:30 Uhr waren bei der Zufahrt zum Friedrichstaler Gewerbegebiet ein Minivan und ein Kleinbus infolge eines missglückten Überholmanövers des Minivans frontal ineinander gerast.

Während der 41-jährige Fahrer des Kleinbusses mit leichten Verletzungen davon kam, wurden in dem zweiten Fahrzeug, das aus Richtung Linkenheim gekommen und beim Aufprall umgestürzt war, zwei Frauen schwer verletzt eingeklemmt. Die Insassen eines Fahrschulfahrzeuges, das ebenfalls in den Unfall verwickelt wurde, blieben unverletzt.

Die Fahrzeuge waren auf der L 558 frontal ineinander gepralltUm überhaupt eine Erstversorgung der beiden Eingeklemmten zu ermöglichen, musste die Feuerwehr Stutensee mit hydraulischem Rettungsgerät einen Zugang in das Wrack schaffen. Für die Befreiung der etwa 40- und 70-jährigen Frauen mussten die Einsatzkräfte das Dach abtrennen. Sie unterstützten zudem die Rettung der Opfer. Da sie lebensgefährlich bzw. schwer verletzt worden waren, mussten sie zunächst vor Ort von den Notärzten aus Bruchsal und der Rettungshubschrauber „Christoph 43“ aus Karlsruhe und „Christoph 5“ aus Ludwigshafen stabilisiert werden. Die Verletzten wurden in Krankenhäuser in Bruchsal, Karlsruhe und Ludwigshafen gebracht.

Die Unfallstelle nach der Rettung der beiden OpferDie Feuerwehr Stutensee war unter Leitung von Stadtbrandmeister Klaus Fehrer mit rund 20 Feuerwehrleuten und vier Fahrzeugen der Abteilungen Blankenloch und Spöck über ein Stunde im Einsatz. Der Rettungsdienst war unter Führung des Organisatorischen Leiters Andreas Groß-Lany mit drei Rettungswagen, einem Notarzteinsatzfahrzeug und zwei Rettungshubschraubern vor Ort. Die Polizei, die mit zahlreichen Beamten der Verkehrspolizei und des Reviers Waldstadt im Einsatz war, sperrte die Landesstraße und nahm die Ermittlungen zur Unfallursache auf. Der stellvertretende Kreisbrandmeister Ullrich Koukola informierte sich vor Ort über das Geschehen.