Die Mitarbeiter waren aus dem Gebäude evakuiert wordenGleich zwei Einsätze hatte die Freiwillige Feuerwehr Stutensee am 6. Juni zu bewältigen. Die Abteilungen Blankenloch und Spöck mussten zu einem Gefahrgut- und einem Brandeinsatz ausrücken.

Am frühen Nachmittag wurden die Abteilungen Blankenloch und Spöck zunächst zu einem kleineren Gefahrgutunfall alarmiert. In einem Produktionsgebäude einer Firma im Industriegebiet Blankenloch kam es während des Anmischens eines Industrieklebers zu einer chemischen Reaktion. Das Produktionsgebäude wurde stark verraucht und war beim Eintreffen der Einsatzkräfte bereits evakuiert.

Auf Grund des stark beißenden Geruches wurden von der Feuerwehr unter Atemschutz Messungen in der Halle vorgenommen und das Gebäude belüftet. Bei den Messungen wurden festgestellt, dass keine Gefahr für die Mitarbeiter bestand und so konnte das Produktionsgebäude nach umfangreichen Belüftungsmaßnahmen für den weiteren Betrieb wieder freigegeben werden.

Die Abteilungen Blankenloch und Spöck waren insgesamt mit fünf Fahrzeugen und 22 Einsatzkräften unter Leitung des Stadtbrandmeisters Klaus Fehrer etwa eine Stunde im Einsatz. Durch das umsichtige Verhalten der Sicherheitskräfte vor Ort und das sofortige Evakuieren des Produktionsgebäudes bestand für die Mitarbeiter zu keinem Zeitpunkt eine konkrete Gefahr.

Noch am gleichen Abend wurde die Abteilung Blankenloch erneut zu einem Einsatz alarmiert. Im Erdgeschoss eines Mehrfamilienwohnhauses wurde ein Küchenbrand gemeldet. Die Erkundung der Wohnung ergab, dass die Dunstabzugshaube und Teile der Kücheneinrichtung brannte.

Um eine weitere Verrauchung des Gebäudes zu vermeiden, wurde der Erstangriff nicht über die Wohnungstür sondern über ein geöffnetes Fenster im rückwärtigen Gebäudebereich eingeleitet. Ein Trupp unter Atemschutz ging über eine Steckleiter unter Vornahme eines C-Rohres in die Wohnung vor und konnte den Brand schnell lokalisieren und löschen. Zeitgleich wurde ein Belüftungsgerät zur weiteren Entrauchung des Treppenhauses in Stellung gebracht.

Die Bewohner der Wohnung wurden mit einer Rauchgasvergiftung dem Rettungsdienst übergeben. Die Abteilung Blankenloch war mit drei Fahrzeugen und 14 Einsatzkräften im Einsatz. Sicherheitshalber wurde auch das Löschfahrzeug der Abteilung Spöck an die Einsatzstelle beordert.

Der Einsatz konnte nach etwa eineinhalb Stunden beendet werden.

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