Zwei junge Männer starben in dem brennenden FahrzeugZwei Menschenleben forderte ein fürchterlicher Verkehrsunfall auf der Kreisstraße 3579 bei Friedrichstal in der Nacht auf den 1. Juli 2005. Gegen 0:30 Uhr hatte ein junger Mann, der mit seinem Wagen mit sehr hoher Geschwindigkeit kurz vor der Einmündung zur Landesstraße 559 in Richtung Leopoldshafen unterwegs war, die Kontrolle über sein Fahrzeug verloren.

Der BMW begann dabei zu schleudern und prallte mit voller Wucht rückwärts gegen einen Baum an der anderen Fahrbahnseite. Dabei geriet der Wagen, in dem der Fahrer und ein Beifahrer eingeklemmt wurden, in Brand. Zeugen versuchten noch, die beiden Opfer aus dem Fahrzeug zu befreien, mussten aber wegen des Feuers, das sich schnell ausbreitete, ihre Rettungsversuche aufgeben.

Da die Lage der Unfallstelle in mehreren Notrufen unterschiedlich angegeben worden war, alarmierte die Feuerwehrleitstelle zunächst neben der Abteilung Blankenloch auch die ständig besetzte Wache der Werkfeuerwehr des Forschungszentrums Karlsruhe. Nachdem die genaue Einsatzstelle klar war, wurden auch die Abteilungen Friedrichstal und Spöck in Marsch gesetzt.

Die Einsatzkräfte der Werkfeuerwehr, die sehr schnell am Unfallort waren, konnten mit einem C- und einem Schaumrohr den Brand rasch unter Kontrolle bringen. Für die beiden jungen Männer, die nach Einschätzung eines Arztes schon durch den Aufprall getötet wurden, kam jedoch jede Hilfe zu spät.
Die Feuerwehr barg die beiden Opfer aus dem ausgebrannten WrackDer Feuerwehr blieb die traurige Aufgabe, die Opfer mit hydraulischem Rettungsgerät aus dem völlig zerstörten Wrack zu bergen. Vorsichtshalber wurde auch der angrenzende Wald nach weiteren Opfern durchsucht.

Neben der Feuerwehr, die mit 39 Helfern und zwölf Fahrzeugen unter Leitung von Stadtbrandmeister Klaus-Dieter Süß bis nach 2:40 Uhr im Einsatz war, war der Rettungsdienst mit zwei Rettungswagen und einem Notarzteinsatzfahrzeug unter Führung des organisatorischen Leiters Klaus Münch im Einsatz. Eine junge Frau musste wegen eines Schocks behandelt werden. Daneben betreuten zwei Notfallseelsorger die Unfallzeugen und die Einsatzkräfte.

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